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Was Twitter-Nachrichten über den Biorhythmus aussagen (Foto: istockphoto.com/STEEX)

Was Twitter-Nachrichten über den Biorhythmus aussagen Ein Hoch am Morgen

Lassen sich aus Twitter-Nachrichten generelle Informationen über den Biorhythmus des Menschen gewinnen? Wissenschaftler der Cornell-Universtät in Ithaca in US-Bundesstaat New York haben genau das gemacht.

Scott Golder und Michael Macy haben 509 Millionen Tweets von 2,4 Millionen englischsprachigen Usern aus 84 Ländern analysiert, im Zeitraum von Februar 2008 bis Januar 2010. Über eine Texterkennungssoftware wurden Gefühle erfasst. Die Zahl der positiv verankerten Wörter dividiert durch die Gesamtwortzahl ergibt den Gute-Laune-Faktor eines Tweets, der Quotient mit den negativen Wörtern den Schlechte-Stimmungs-Wert, berichtet Spiegel.de.

Das Ergebnis: Über alle Länder hinweg ergibt sich nach dem Frühstück ein Stimmungshoch zwischen sieben und neun Uhr. Im Lauf des Tages sinkt die Menge der positiven Nachrichten, steigt aber gegen Abend wieder an und erreicht ein zweites Hoch zwischen 22 und 23 Uhr. Interessant ist, dass das Tief nicht nur an Werktagen, sondern auch am Wochenende auftritt - und sich damit nicht allein auf die Arbeit zurückführen lässt. An Samstagen und Sonntagen ist der Rhythmus lediglich um zwei Stunden nach hinten verschoben.

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