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LinkedIn setzt auf Zwei-Faktor-Authentifizierung

LinkedIn setzt auf Zwei-Faktor-Authentifizierung Doppelt hält besser

Das Karrierenetzwerk LinkedIn hat nun auch die Zwei-Faktor-Authentifizierung eingeführt. Dienste wie Facebook und Twitter setzen ebenfalls bereits auf dieses Verfahren. Dadurch sollen Konten besser gegen unerlaubte Zugriffe - beispielsweise durch Hacker - geschützt werden.

LinkedIn hat ein neues Authentifizierungssystem eingeführt: Dabei muss der Nutzer neben Nutzername und Passwort noch einen per SMS erhaltenen Sicherheitscode eingeben, wenn er sich über ein noch nicht registriertes Gerät oder einen unbekannten Browser anmeldet. So will das Karriere-Netzwerk die Konten seiner Nutzer vor unautorisierten Zugriffen durch Dritte schützen. Experten empfehlen außerdem, bei dieser Gelegenheit auch die Übertragung per HTTPS zu aktivieren, da das Netzwerk seine Seiten ansonsten unverschlüsselt ausliefert. Im ersten Quartal 2013 hatte das Karrierenetzwerk seine Mitgliederzahl auf rund 218 Millionen Nutzer beziffert. Zum Vergleich: Das derzeit erfolgreichste soziale Netzwerk Facebook zählt aktuell mehr als 1,1 Milliarden Nutzer.

Auch Twitter hat die Zwei-Stufen-Authentifizierung vor einigen Wochen eingeführt. Allerdings dauerte es nur wenige Tage, bis auch das neue Sicherheitssystem als geknackt galt. Indes erwägt der Internetunternehmer Kim "Dotcom" Schmitz rechtliche Schritte gegen Twitter, Facebook und Co.: Er hatte sich das Verfahren der Zwei-Stufen-Authentifizierung im Jahr 2000 in den USA patentieren lassen.

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