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Chromebook

Social Media-Kampagne

So wirbt Google für sein Chromebook

Google/Netflix/RGA
Google/Netflix/RGA

Mit unterhaltsamen Videos bewirbt Google sein Chromebook auf Social Media. Für die Kampagne kooperiert das Unternehmen mit der Netflix-Serie "Haus des Geldes".

Die ersten Chromebooks bot Google vor knapp zehn Jahren an. Allerdings dauerte es eine Weile, bis sich die Notebooks tatsächlich durchsetzen konnten. Inzwischen aber sind sie weltweit ein Verkaufsschlager. Nach Berechnungen der Marktforscher von Canalys wurden im dritten Quartal weltweit 9,4 Millionen Chromebooks verkauft, mehr als doppelt so viele wie im Vergleichsquartal zuvor.

Vorteil der Notebooks, die mit dem Betriebssystem Chrome OS arbeiten: Sie sind relativ günstig, fahren schnell hoch und haben lange Akkulaufzeiten. Nachteil: Sie sind eng mit dem Google-Imperium verbunden und ohne Internetzugang geht nur noch wenig.

Social-Media-Kampagne

Trotz der weltweit stattlichen Verkaufszahlen hat Google nun eine Social-Media-Kampagne für seine Chromebooks angeschoben. Ziel ist es, die Bekanntheit und die Verkaufszahlen weiter zu erhöhen. Dabei kooperiert das Unternehmen mit der beliebten Netflix-Serie "Haus des Geldes". In einer Reihe von Videos auf Social Media wird recht unterhaltsam gezeigt, wie die Stars der spanischen Serie - Professor, Tokio, Berlin, Nairobi - Google Chromebooks zur Zusammenarbeit nutzen. Dabei werden die Produktvorteile der Notebooks mit einem Augenzwinkern in Szene gesetzt: Die Protagonisten können ihren Masterplan nur deshalb so perfekt verfolgen, weil dass Notebook so sicher und schnell arbeitet und der Akku lange hält...

Masterplan über das Chromebook

Google/Netflix/RGA

"Covid-19 dominiert in diesem Jahr die Kommunikation vieler Marken", erklärt Sascha Martini, Managing Director der Agentur R/GA Berlin, die sich das Konzept ausgedacht hat. "Wir haben uns darum bewusst für eine Kampagne entschnieden, die diesem Thema gute Unterhaltung entgegensetzt" Die Clips laufen in einer Länge von 60, 15 und 6 Sekunden auf Facebook, Instagram und YouTube. Der Spot, in dem Nairobi über ihr massenweise Goldbarren transferiert, hat es immerhin schon zu 375.000 Aufrufen gebracht.

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