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Kontrolliertes Ad-Inventar Werbeeinnahmen: Snapchat will nicht mehr teilen

Shutterstock.com/dennizn
Shutterstock.com/dennizn

Snapchat will die Einnahmen aus Werbung auf Discover-Inhalten mit seinen Medienpartnern nicht mehr teilen. Stattdessen gibt es eine pauschale Vergütung - und die Anzeigeneinnahmen bleiben bei Snapchat.

Schluss mit der Gewinnaufteilung aus Anzeigenverkäufen bei Snapchat: Die Messaging-App will in Zukunft die Art und Weise, wie Werbeeinkünfte im Discover-Tab verteilt werden, ändern. Anstatt die Einnahmen aus Discover-Inhalten zu teilen, will Snapchat seinen Content-Partnern eine pauschale Lizenzgebühr bezahlen - und das Anzeigengeld für sich behalten. Das berichtet Recode.

Bisher konnten auch die Publisher Anzeigen im Kontext ihres eigenen Contents verkaufen, währed auch Snapchat über das eigene Vertriebsteam Anzeigen im Rahmen desselben Inhalts verkaufte. Die Werbeeinnahmen wurden geteilt, je nach Vereinbarung und wer die Anzeigen verkaufte.

Volle Kontrolle

Für Snapchat dürfte ausschlaggebend sein, dass das Unternehmen dank der geänderten Konditionen die volle Kontrolle über sein Anzeigeninventar haben wird. Publisher können sich einerseits über eine garantierte Einnahme für ihre Inhalte freuen, gleichzeitig bedeutet die Pauschale aber auch eine automatische Einschränkung, wie viel Profit aus den Inhalten herausgeholt werden kann.

Laut Brancheninsidern will Snapchat bereits im kommenden Monat die neuen Vereinbarungen mit den Publishern umgesetzt haben. Entsprechende Ankündigungen seien in den vergangenen Wochen an die Publisher herausgegangen. Snapchat selbst hat sich bisher noch nicht zu den Änderungen öffentlich geäußert.

Erst kürzlich hatte Snapchat Änderungen an der Platzierung seiner Discover-Abteilung in seiner App vorgenommen.

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