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Snapchat

Erste Mitarbeiter in Deutschland Snapchat: Expansion nach Deutschland und Widgets für direkte Chats

shutterstock.com/Chonlachai
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Neues von Snapchat: Die Foto-App bringt Widgets für direkte Chats und soll ihre Europa-Expansion vorantreiben. Angeblich soll schon ein erster Mitarbeiter in Deutschland angestellt worden sein.

Snapchat wird bisher von seinen Nutzern primär für die Fotofunktionen genutzt. Für Messaging-Funktionalitäten bleiben die User lieber beim Facebook-Messenger. Doch das könnte sich jetzt ändern: Snapchat will seine Nutzer direkt zum Plaudern bringen. Dazu ist es diesmal die Foto-App, die sich des Vorbilds von Facebook und Instagram bedient.

Das Unternehmen testet bereits das direkte Chatten mit Hilfe von Bitmoji-Widgets, so Techcrunch. Um den Direktchat einzurichten, müssen die Nutzer lediglich zu ihren Widgets "Snapchat Best Friends" hinzufügen. Die Bitmoji-Avatare der Freunde erscheinen dann als Widgets auf dem Homescreen. Über das Antippen der Bitmoji-Widgets kann der direkte Chat gestartet werden.

In der Vergangenheit hatten eher Facebook und Instagram von Snapchat abgekupfert, als andersherum: Mit Messenger Day hatte Facebook erst kürzlich eine typische Snapchat-Funktion in seine Messenger-App gebracht. Bei Instagram orientieren sich die so genannten "Stories" ebenfalls stark am Vorbild von Snapchat.

Europa-Expansion

Daneben soll Snapchat nach Europa expandieren, berichtet t3n.de. Möglich machen soll das das Geld aus dem Börsengang von Snap Inc. - dem  größten IPO eines US-Unternehmens seit Facebook. Snap war beim Debüt 24 Milliarden US-Dollar, später 33 Milliarden US-Dollar wert.

In Deutschland soll es schon eine erste Mitarbeiterin geben - seit Januar soll eine ehemalige Mitarbeiterin von Twitter in Deutschland bei Snapchat als "Senior Account Executive" im Bereich "Advertising Sales at Snapchat" angestellt sein. Weitere Sales-Leute sollen folgen, angeblich will Snapchat die Zahl seiner Mitarbeiter in Deutschland bis zum Jahresende auf bis zu zehn erhöhen.

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