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Social Commerce Produkt-Tagging, Checkout, Trends-Tool: Pinterest stellt neue Features vor

Shutterstock/Nopparat Khokthong
Shutterstock/Nopparat Khokthong

Pinterest gibt beim Thema Social Commerce Vollgas - und setzt dabei vor allem auf eine personalisierte Customer Journey. Alle neue Funktionen im Überblick.

Im Zuge des "Pinterest Presents Advertiser Summit" hat die Plattform eine Reihe neuer Funktionen vorgestellt. Creators und Werbetreibende sollen damit die Möglichkeit bekommen, ihre Zielgruppen durch eine personalisierte Customer Journey systematisch anzusprechen. So will sich Pinterest verstärkt als personalisierte Shopping-Destination positionieren; ganz nach dem Motto "An audience that tries is an audience that buys", wie Malik Ducard während der Veranstaltung sagte.

Alle neuen Features auf einen Blick:
 

  • Dein Shop: Ein persönlicher Shopping-Concierge, der auf den individuellen Geschmack der jeweiligen Person zugeschnitten ist. Jedem Pinner wird eine individuelle Shopping-Seite mit Inhalten von Creators und Marken angezeigt, die auf den eigenen Vorlieben und Stilen basieren. "Dein Shop" befindet sich derzeit in der Beta-Phase auf dem US-Markt.

  • Checkout: Ein neues natives Tool, mit dem Einkäufe vollständig auf Pinterest abgeschlossen werden können, ohne die App verlassen zu müssen. Dies soll auch auf weitere Shopify-Händler ausweitet werden. Das Feature ist in der Beta-Phase für ausgewählte Shopify-Händler in den USA verfügbar.

  • Shopping-API: Pinterest erleichtert Händlern das Erstellen und Hochladen von Katalogen über die App. Die Pinterest-Shopping-API (Beta-Version) ermöglicht es auf diese Weise, einfacher und schneller Käufer zu erreichen.

  • Pinterest-Trends-Tool: Unternehmen in den USA, Kanada und Großbritannien erhalten neue Funktionen für das Pinterest-Trends-Tool. Suchdaten können in Echtzeit eingestellt werden, mehr Trendtypen und personalisierte Trendempfehlungen für die Unternehmen werden angezeigt. Im Laufe des Jahres soll das Tool auch in weiteren Ländern gelauncht werden.


"Wir verdoppeln unser Angebot an Produkten und Funktionen, um die Menschen von der Inspirationsphase in die Entscheidungsphase zu bringen. Vom Produkt-Tagging in Idea Pins, wodurch Creators ihre Ideen tatsächlich mit den verwendeten Produkten taggen können, bis hin zum integrierten Checkout, durch den Kunden tatsächlich einkaufen können, ohne die App zu verlassen - wir bauen ein Ökosystem auf, das Menschen dabei hilft, ihren Funken einer Idee in die Realität umzusetzen", sagt Andréa Mallard, Chief Marketing Officer bei Pinterest. 

Um von den Features zu profitieren, ist ein Business Account für Händler notwendig. Ein solcher Account lässt sich dann mit einem Shopsystem wie Shopify verbinden. Außerdem können Werbeanzeigen ausgespielt werden und es ergeben sich verbesserte Möglichkeiten zur Auswertung des Nutzerverhaltens.

 

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