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Social Commerce Pinterest wirbt mit internationaler Kampagne für seine Shopping-Funktionen

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Pinterest gibt mächtig Gas, um gegen die Konkurrenten Instagram und TikTok nicht an Relevanz einzubüßen. Für die Shopping-Funktionen wird jetzt mit einer internationalen Werbekampagne getrommelt, demnächst kommt Live-Shopping mit Promis dazu.

Über 400 Millionen Nutzer weltweit hat das 2010 gegründete Pinnwand-Netzwerk Pinterest nach eigenen Angaben. Was für sich betrachtet stattlich klingt, ist im Wettbewerb mit der Konkurrenz gar nicht so gewaltig: Hochrechnungen zufolge zählt die Facebook-Tochter Instagram rund 1,2 Milliarden Nutzer weltweit, und selbst TikTok kommt - nur fünf Jahre nach dem Start - inzwischen geschätzt auf über 750 Millionen Nutzer. 

Wie die Wettbewerber setzt auch Pinterest verstärkt auf seine Rolle als Social-Shopping-Kanal. Das soll jetzt eine internationale Werbekampagne mit dem Claim "Finde was du wirklich liebst" betonen, die am heutigen Dienstag in Nordamerika, Australien, UK, Frankreich und Deutschland gestartet ist. Die Kampagne wurde in Zusammenarbeit mit der international agierenden Kreativagentur Stink Studios entwickelt und umfasst eine Reihe von kurzen Videospots, Paid-Social- und Programmatic-Assets. Mit welchem Media-Budget Pinterest an den Start geht, wurde nicht bekannt gegeben.

Live-Shopping zur Ostküsten-Primetime

In wenigen Tagen startet die Plattform ein Live-Shopping-Angebot mit dem neuen Format Pinterest TV. Die Serie startet am 8. November, läuft auf den Mobile-Apps für iOS und Android und läuft Montag bis Freitag je um 18 Uhr nordamerikanischer Ostküstenzeit, in Mitteleuropa damit erst um 23 Uhr abends. Jede Folge wird jedoch aufgezeichnet und kann über das TV-Symbol in der oberen linken Ecke der Pinterest-App angesehen werden. Zuschauer können während der Sendung im Chat Fragen stellen und mit den Moderatoren interagieren.

Erst vor wenigen Tagen hatte Pinterest durch Verkaufsgerüchte auf sich aufmerksam gemacht. Angeblich wolle die Bezahlplattform PayPal das Social Network für rund 45 Milliarden US-Dollar übernehmen - die bis dato teuerste Übernahme in der Social-Media-Welt. Kurze Zeit später jedoch hatte Paypal die Übernahmegerüchte dementiert.

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