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Instagram

Feed, Stories, Explore, Reels So funktionieren die Instagram-Algorithmen

shutterstock.com/Ink Drop
shutterstock.com/Ink Drop

Instagram erklärt, wie die App aus technischer Sicht funktioniert, warum es nicht "den einen" Algorithmus gibt und wie das Ranking im Feed, den Stories, in Explore und in Reels zusammengesetzt ist.

War Instagram zu Beginn "nur" eine Sammlung von Bildern in chronologischer Reihenfolge, ist die App heute, 11 Jahre nach Gründung ein komplexes Zusammenspiel aus diversen Beiträgen. Der Feed ordnet diese danach, wie wichtig sie für den User sind.

Instagram basiert dabei nicht auf "dem einen" Algorithmus, der entscheidet, was Nutzer in der App sehen oder nicht. Wie das Netzwerk betont, nutzt man verschiedenste Algorithmen, Klassifizierungen und Prozesse für jeden Bereich der App, also im Feed, den Stories, in Explore und in Reels. Der jeweilige spezielle Algorithmus orientiert sich daran, wie diese Bereiche genutzt werden. Je nach Nutzung unterscheidet sich deshalb das Ranking in diesen Bereichen der App.

Feed und Stories

Grundsätzlich lässt sich die Funktionsweise eines jeden Algorithmus in einzelne Schritte unterteilen.

  1. Zunächst definiert Instagram, welche Inhalte es für das Ranking berücksichtigen will. Im Feed und in den Stories sind das alle aktuellen Beiträge von Personen, die der Nutzer abonniert hat. Es gibt ein paar Ausnahmen wie beispielsweise Werbeanzeigen. Die meisten Inhalte im Feed und in den Stories stammen aber von Konten, die User abonniert haben.



  2. Im nächsten Schritt analysiert die Facebook-Tochter, welche Inhalte von welchen Personen gepostet wurden und berücksichtigt dabei die User-Präferenzen. Es gibt Tausende dieser Informationen, die Instagram "Signale" nennt. "Wir berücksichtigen etwa, wann ein Beitrag geteilt wurde, ob du Instagram auf dem Handy oder im Browser verwendest oder wie oft du Videos mit 'Gefällt mir' markierst", so das Unternehmen.

 Die wichtigsten Signale für den Feed und die Stories, grob nach ihrer Gewichtung sortiert:

  • Informationen zum Beitrag: Hierzu gehören Signale, die zeigen, wie beliebt ein Beitrag ist (Gefällt mir-Angaben etc.). Zum anderen geht es hier um allgemeinere Informationen zum Inhalt selbst (Wann wurde der Content geteilt? Wurde ein Standort markiert? Wenn ja, welcher? Handel es sich um ein Video? Wenn ja, wie lange ist es?)

     
  • Informationen zur Person, die den Beitrag gepostet hat: Wie wichtig ist diese Person für den Nutzer? Instagram berücksichtigt beispielsweise, wie oft man in den letzten Wochen mit dieser Person interagiert hat.



  • Aktivität: Wofür interessiert sich der Nutzer? Wie viele Beiträge hat er mit "Gefällt mir"?



  • Interaktionsverlauf mit anderen Personen. Anhand der Interaktionen bestimmt Instagram, wie interessiert der Nutzer insgesamt an den Beiträgen einer bestimmten Person ist. Hier spielt zum Beispiel eine Rolle, ob die beiden ihre Beiträge gegenseitig kommentieren.
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