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Paid Social Ausgaben für Social Media-Werbung steigen um 19 Prozent

Shutterstock / Chinnapong
Shutterstock / Chinnapong

In einer neuen Studie von Emplifi wurden die Investitionen in Social Media-Werbung tausender Brands weltweit untersucht. Diese drei Trends zeichnen sich ab.

Die Customer Experience-Plattform Emplifi hat in ihrer aktuellen Studie herausgefunden, dass nach dem Einbruch der Werbeausgaben im Q1 2022 wieder um 18 Prozent zugelegt haben, sie stiegen zuletzt auf durchschnittlich 4200 US-Dollar monatlich. Im laufenden Quartal erhöhten die Unternehmen die Summe um 19 Prozent, da Budgets umverteilt werden, um die Zielgruppen über Paid Social zu erreichen.

Trends in der Interaktion mit Kunden

1. Click-through-Raten (CTR) sinken kontinuierlich

Im Q1 2022 sanken der Studie zufolge die CTR-Werte unter ein Prozent. Im laufenden Quartal befinden sich die Raten mit 0,93 Prozent weiterhin im Rücklauf. Trotzdem sollten Firmen ihre Werbeaktivitäten auf Social Media beibehalten, denn die Interaktion mit Konsumenten bleiben bei Paid Social Posts stabil.

2. Cost-per-click (CPC) auf gleichbleibendem Niveau

Trotz leichter Schwankungen bleiben Kosten für Klicks auf einem relativen Niveau von 20 Cent in Q2 2022, nachdem die Kosten Anfang des Jahres sanken.

3. Instagram dominiert den Markt

Werbung auf Instagram regt die meisten Interaktionen an; durchschnittlich 32 pro 1000 PI im Q2 2022. Dieser Wert blieb seit dem letzten Jahr stabil. Getränkebrands (durchschnittlich 47,37 Interaktionen), gefolgt von Alkohol (46,83 Interaktionen) und Mode (17,71) bringen das meiste Engagement. Der E-Commerce hinkt mit 22,81 hinterher.

Facebook kann seit dem Q2 letzten Jahres insgesamt immer weniger für Engagement sorgen. Mit durchschnittlich 5 Interaktionen pro 1000 PI bleibt der Wert deutlich hinter der Vorjahres-Leistung zurück. Die niedrigsten Raten verzeichnet Facebook im E-Commerce (2,8 Interaktionen), im Einzelhandel (3,64) und in der Modebranche (3,9).

Brands posten Werbung derzeit häufiger auf Instagram (68 Prozent) als auf TikTok (32 Prozent). Reichweite und Interaktionen sind auf Instagram höher, doch Video-Content ist besser für TikTok geeignet. Beide Plattformen haben in den letzten sechs Monaten höhere Engagement-Raten; den Höhepunkt erreichten die Interaktionen im Juni dieses Jahres durch Video-Beiträge. "Brands müssen Verbindungen zu ihren Zielgruppen schaffen, wo sie sich aufhalten und Social Media ist ein wesentlicher Bestandteil des Marketings", betont Zarnaz Arlia, CMO von Emplifi.

Die Analyse basiert auf Daten aus dem zweiten Quartal 2022 und auf Vergleichen mit dem Vorjahr, die Anfang Juli 2022 heruntergeladen wurden.



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