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Schadensbegrenzung bei Facebook

Schadensbegrenzung bei Facebook Zuckerberg bleibt der Aktie treu

Angesichts des Aktientiefstandes ergreift Facebook Maßnahmen. In einer Eingabe an die US-Regulierungsbehörden versicherte das Unternehmen jetzt, dass Gründer und Großaktionär Mark Zuckerberg in den kommenden zwölf Monaten keine seiner Aktien verkaufen wird.

Facebook will das Vertrauen seiner gegenwärtigen und zukünftigen Investoren wiedergewinnen. Um die Aktientalfahrt zu stoppen, versicherte das Unternehmen bei einer Eingabe an die US-amerikanische Börsenaufsicht SEC, Facebook-Chef Zuckerberg werde ein Jahr lang keine seiner Aktien verkaufen.

Genauso verpflichteten sich auch Vorstandsmitglieder Marc Andreessen und Don Graham, keine Aktien abzustoßen. Um den Aktienpreis zu stabilisieren will das Unternehmen darüber hinaus die im Laufe der nächsten zwölf Monate anfallenden Steuern nicht über Aktienverkäufe finanzieren, sondern aus Bargeld und Krediten bestreiten.

Nach Facebooks Vorstellung sollen über die kommenden zwölf Monate noch mehr als 1,5 Milliarden Aktien auf den Wertpapiermarkt kommen. Dabei sieht die Performanz des sozialen Netzwerks an der Wall Street bisher nicht gut aus: Vor zwei Tagen hatte der Aktienpreis die Hälfte des Ursprungspreises betragen. Nachbörslich reagierte der Wertpapiermarkt auf die SEC-Eingabe mit einem Anstieg des Facebook-Aktienpreises auf 18,04 US-Dollar.

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