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Zahlungsmethoden im sozialen Netzwerk

Facebook macht Credits zur Pflicht Eine Währung für alle

Facebook will seine Zahlungsmethode Facebook Credits zum exklusiven Zahlungsmittel für Games machen. Für User soll sich damit das Kaufen von virtuellen Gütern vereinfachen - und für das Netzwerk springt eine Provision heraus.

Ab 1. Juli 2011 wird das Erstehen von Game-Währungen für Spiele auf dem sozialen Netzwerk nur noch über die Facebook Credits möglich sein. Developer geben für die Zahlungsabwicklung via Credits eine Provision von 30 Prozent an das Netzwerk ab. Dabei können die Entwickler innerhalb ihrer Games weiterhin ihre eigenen Währungen benutzen. Nach Informationen von Techcrunch betrifft die Regelung bisher nur Games, die nicht über Facebook Connect laufen.

Facebook argumentiert, die Vereinheitlichung der Game-Währung sei sowohl für Nutzer wie auch für Developer von Vorteil: Ein einheitliches Bezahlsystem erleichtere den Nutzern das Kaufen von Spielwährungen verschiedener Anbieter - und ziehe so mehr Spieler an. Zudem könne Facebook für die virtuelle Währung entsprechend im Netzwerk werben.

In den vergangenen Monaten hatte Facebook bereits auf eine Gleichschaltung der Netzwerk-Währung hingearbeitet. So führte beispielsweise EA im November 2010 Credits als exklusive Währung seiner Facebook-Spiele ein. Auch Zynga hatte schon im Mai vergangenen Jahres die Facebook-Währung zur Bezahlung in seinen Spielen eingesetzt. Interessant bleibt, ob und wann Facebook das Bezahlen über Credits auch auf andere Bereiche neben dem Gaming ausweiten wird.

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