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Studie zu Bewegtbildinhalten (Foto: iStock/Zeffss1)

Studie zu Bewegtbildinhalten Videoweiterleitung über Facebook und Twitter boomt

Mehr und mehr Nutzer werden durch Beiträge in sozialen Medien auf Videos aufmerksam. Werden Facebook und Twitter den Suchmaschinen in Zukunft den Rang als größte Traffic-Generatoren für Videoinhalte ablaufen? Für Markenmanager ist Bewegtbild nicht mehr aus dem Marketingmix wegzudenken.

Während unter den Suchmaschinen Google gegenwärtig noch den meisten Traffic für Videoinhalte generiert, wächst der Weiterleitungstraffic von Netzwerken wie Facebook oder Twitter stetig an. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Brightcove und Tubemogul. Google ist für 64 Prozent des Traffics verantwortlich, gefolgt von Yahoo (11,9 Prozent), Facebook (4,3 Prozent), bing (2,6 Prozent) und Twitter (1,2 Prozent).

Als Quelle für Videoclips werden soziale Medien immer wichtiger. Facebook allein verzeichnete im zweiten Quartal 2010 ein Wachstum des Weiterleitungstraffics von 48,3 Prozent. Die Studie prognostiziert, dass bereits innerhalb dieses Jahres Facebook mehr Nutzer zu Videoinhalten weiterleiten wird als Yahoo.

Eine in die Studie eingebundene Umfrage unter Marketern ergab zudem, dass 85 Prozent aller Brandmanager Bewegtbildinhalte in ihrem Marketingmix verzeichnen. Mehr als 60 Prozent der Befragten gaben an, in den nächsten zwölf Monaten zunehmend in Videoinitiativen auf ihren betreuten Seiten investieren zu wollen. Dabei binden 80 Prozent der Marketer Videos auf ihren eigenen Seiten oder via Youtube ein. Die Verteilung über Facebook nehmen gar 90 Prozent der Umfrageteilnehmer wahr.

Rund ein Fünftel der Markenmanager nutzen im Rahmen ihrer mobilen Strategie Bewegtbildinhalte. 70 Prozent gaben jedoch an, in den kommenden zwölf Monaten Videos zu ihren mobilen Apps hinzufügen zu wollen.

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