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Promoted Posts auf Facebook

Promoted Posts auf Facebook Postings für Schnösel und Egomanen

Nach der ersten Testrunde in Neuseeland will Facebook es jetzt wissen: Kommen über die Promoted Posts genug Werbeeinahmen ins Firmensäckel? Der Test der Werbeform wird auf den US-amerikanischen Stammmarkt ausgeweitet.

Es gibt Menschen die schon immer etwas mehr Beachtung erlangen wollen, auch wenn ihnen kaum jemand zuhört. Für diese Zielgruppe hat Facebook nun ein neues Feature freigeschaltet - sofern die Anwender es sich leisten können. Auch Privatnutzer sollen nur für mehr Sichtbarkeit in von zahlen können. Das Promoted Posts-Feature ermöglicht es den Usern, einzelne Beiträge gegen Bezahlung hervorheben zu lassen. Ein Test der neuen Werbemöglichkeit läuft nach einer ersten Phase in Neuseeland in den USA an.

Nach Informationen von Techcrunch sollen die hervorgehobenen Beiträge 7,00 US-Dollar kosten. Facebook hofft, dass Nutzer damit gegen Bezahlung mehr Aufmerksamkeit für private Ereignisse wie Parties oder private Verkaufsangebote "erkaufen" wollen. Das Feature ist bereits in 20 weiteren Märkten verfügbar. User mit weniger als 5.000 Kontakten können die Werbeform, die ursprünglich unter dem Namen "Highlights" bekannt gemacht wurde, nutzen.

Nach Aussage von Facebook werden normale Nutzerbeiträge auf dem Netzwerk von 12 bis 16 Prozent der Kontakte wahrgenommen. Ein Promoted Post könnte dem Beitrag zu mehr Sichtbarkeit verhelfen, indem er an höherer Position im Nachrichtenstrang auftauchen würde. Promoted Posts werden als solche gekennzeichnet; die Nutzer erhalten auch Auskunft über die Reichweite ihrer bezahlten Beiträge.

Im Mai 2012 hatte Facebook den ersten Test mit den damals noch "Highlights" genannten Promoted Posts in Neuseeland gestartet. Seit Mitte September 2012 testet Facebook übrigens auch ein eigenes mobiles Anzeigennetzwerk.

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