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Facebook will Social Commerce schärfer definieren Neuer Push für verebbten Hype

Social Commerce ist kein Hype mehr. Das zeigte nicht zuletzt der Fachkongress "Online Handel 2012", wo die Händler scharenweiße das Social-Commerce-Panel verließen und ins Mobile-Commerce-Panel strömten. Jetzt will Facebook gegensteuern.

Webhändler rühren in Sachen Social Commerce kaum mehr einen Finger. Eine Umfrage des Online-Marketing-Portals New Media Age unter großen britischen Retailern wie John Lewis oder Reiss zeigt: Keiner hat Social Commerce für 2012 auf der Agenda. Dem Team um Gründer Mark Zuckerberg gefällt dies freilich nicht. Schließlich hatte der Adiletten-Fan selbst noch im April vergangenen Jahres vollmundig verkündet: "Wenn ihr mich fragt, ist Social Commerce das nächste große Ding, das explodieren wird."

Nachdem F-Commerce entgegen der Erwartungen nicht zum Selbstläufer wird, will Facebook jetzt selbst aktiv werden. Das Social Network investiert in Händlerprogramme, die den Begriff "Social Commerce" klarer definieren sollen. Darüber hinaus sollen die Händler motiviert werden, mehr Social Plugins in ihre Seiten zu integrieren. Eine allgemein akzeptierte Definition des Begriffes Social Commerce ist der Grundstein für seine Weiterentwicklung, so die Überzeugung des Unternehmens. Und bei Facebook würde man Social Commerce nicht mit der Eröffnung eines Stores auf dem Social Network gleichsetzen.

Eine Studie des Hamburger Marktforschers Fittkau & Maaß ergab jüngst, dass die Akzeptanz für Social Shopping bei Facebook-Mitgliedern ebenfalls sehr gering ist. Nur zwei Prozent der Nutzer hätten schon über das Social Network eingekauft.

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