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Wer wird das neue Werbegesicht?

Moccu kreiert Kampagne für L?Oréal Paris Wer wird das neue Werbegesicht?

Die Kosmetikmarke L’Oréal Paris ruft junge Frauen per Display- und Facebook-Werbung auf, sich als neues Gesicht für die Haarkoloration „Sublime Mousse“ zu bewerben. Wer das neue Sublime-Mousse-Gesicht wird, entscheiden die Facebook-User.

Interessentinnen können sich bis zum 20. Februar 2011 auf Facebook bewerben. Die Community wählt aus allen Teilnehmerinnen zunächst ihre 50 Favoriten aus. Eine Fachjury entscheidet anschließend, welche fünf Finalistinnen eine Woche lang zu Fotoshootings und Videodrehs eingeladen werden. Das letzte Wort haben jedoch die Facebook-Nutzer: Sie entscheiden zwischen dem 7. März und 3. April abschließend über das neue Werbegesicht der Haarkoloration. Der Siegerin winkt ein Vertrag mit der Modelagentur Louisa Models.

„Mit unserer Social-Media-Kampagne bieten wir exklusiv in Facebook einen hochattraktiven Touchpoint für selbstbewusste junge Frauen und schaffen so einen extrem involvierenden Dialog zwischen Konsumentinnen und Marke“, erklärt Tim Berger, Marketingleiter von L’Oréal Paris Deutschland.

Für die Umsetzung der ersten Social-Media-Kampagne für L’Oréal Paris zeichnet die Berliner Agentur Moccu verantwortlich. Die Aktion wird über die Facebook-Fanpage und einen separaten Reiter beworben. Zudem werden weitere Facebook-Anzeigen und Banner auf reichweitenstarken Portalen geschaltet.

In einer ähnlichen Aktion suchte der Versandhändler Otto Ende 2010 ebenfalls ein Model. Das Ergebnis überraschte auch die Verantwortlichen des Unternehmens: Im Otto-Facebook-Modelcontest gewann „Brigitte“, ein 22-jähriger Student, der gewöhnlich auf den Namen Sascha hört. Er konnte sich mit 23.000 Stimmen auf Facebook gegen rund 50.000 andere Teilnehmer durchsetzen und wurde damit zu Ottos Weihnachtsfrau. Solche Entwicklungen seien nicht vorhersehbar, sagte Andreas Frenkler, Bereichsleiter E-Commerce bei Otto auf dem Online Handel 2011. Natürlich hätte man ihn ausschließen können, dies hätte jedoch der Glaubwürdigkeit der Marke geschadet.

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