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Facebook limitiert Datenaustausch

Facebook limitiert Datenaustausch Netzwerk geizt gegenüber Apps

Facebook will neuerdings Daten nicht mehr so großzügig mit externen Apps austauschen wie bisher. Am Beispiel einer Voice-Messaging-Apps zeigt sich, dass das Netzwerk vor allem bei ähnlichen Diensten wie dem eigenen mit den Daten geizt.

Facebook nimmt seine Konkurrenten jetzt ernster. Das gilt auch für Start-up-Apps, vor allem wenn diese Dienste anbieten, die den Angeboten von Facebook ähnlich sind. Der Voice-Messaging-App Voxer wurde jetzt beispielsweise von Facebook der Zugang zu den "Freunde finden"-Daten versperrt, da die Applikation mit dem neuen Sprachnachrichtenangebot von Facebook konkurriert.

Facebook bestätigte gegenüber Techcrunch, dass das Netzwerk in Zukunft deutlicher den Zugriff auf die Daten limitieren werde, wenn der Austausch einseitig verlaufe. Erlaube dagegen der externe Dienst wiederum Facebook die Nutzung von Informationen wie Fotos oder Open-Graph-Inhalten, gebe es keinen Grund den Austausch zu stoppen.

Facebook hatte vergangene Woche in den USA einen VoIP-Dienst freigegeben, mit dem Messenger-Nutzer auf ihren iPhones kostenlos telefonieren können. Das Netzwerk hatte das neue Angebot Anfang des Jahres in Kanada getestet.

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