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Nachwehen der US-Wahl Mitt Romney verliert - jetzt auch tausende Freunde

Mit Verlierern will niemand befreundet sein - das muss nun auch der ehemalige amerikanische Präsidentschaftskanditat Mitt Romney lernen. Auf seine politische Niederlage folgt der Exodus der Facebook-"Freunde": Zu Hunderten laufen ihm die Fans davon.

Nach seiner Niederlage bei den US-Wahlen sieht es für Mitt Romney auch in sozialen Netzwerken düster aus. Nach Berichten von Internet-Experten verliert der Republikaner seit Obamas Wahlsieg stetig an Fans bei Facebook.

Nach Angaben der Zeitung "Washington Post" kehrt allein am Freitag nach der Wahl 593 Nutzer pro Stunde dem Verlierer den Rücken. Das Internetblog  "Mashable" zählte bis zum Samstag sogar stündlich 847 ehemalige Romney-Fans, die den Unlike-Button drückten. Die Häme darüber ließ nicht lange auf sich warten: Inzwischen gibt es mit disappearingromney.com gar eine eigene Website, die den Verlust genußvoll grafisch darstellt (siehe Abbildung).

Der wiedergewählte Präsident Barack Obama konnte dagegen von seinem Wahlerfolg auch bei Facebook profitieren. Über 33 Millionen Fans haben ihn inzwischen "geliked", Romney kommt hingegen nur noch rund zwölf Millionen. Und stündlich werden es weniger.

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