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AOL startet Alternative zu Google-Reader

AOL startet Alternative zu Google-Reader Konkurrenz für Feedly

AOL bringt heute eine Alternative zu Googles RSS-Reader an den Start. Das neue Angebot will neben einer optimierten mobilen Nutzung auch das direkte Teilen von Content über soziale Netzwerke ermöglichen. Der AOL-Reader dürfte damit vor allem dem aktuell populären Konkurrenzdienst Feedly in die Quere kommen.

Zum 1. Juli 2013 wird der RSS-Dienst Google-Reader seine Pforten schließen. Von dem Ende des populären Dienstes konnte bislang vor allem das Konkurrenzangebot Feedly profitieren, das nur innerhalb von zwei Tagen bereits über 500.000 neue Nutzer hinzu gewann. Jetzt kommt mit dem heute gestarteten AOL-Reader allerdings ein neuer großer Mitspieler ins Feld, der ehemaligen Google-User auf seine Seite ziehen möchte. Der Dienst des Internetkonzerns befand sich in den vergangenen Wochen in einer geschlossenen Beta-Version, ab sofort soll er für jeden zugänglich sein.

Nutzer, die ihre Feeds regelmäßig über den AOL-Reader abrufen möchten, müssen sich zunächst einen Account erstellen. Im Funktionsumfang soll ein breites Band an verschiedenen Darstellungsmethoden verfügbar sein, berichtet das Portal thenextweb.com. Neben der Optimierung für eine mobile Nutzung soll der Dienst auch das direkte Teilen von Inhalten via Facebook, Twitter und Google+ ermöglichen. Auch Daten von anderen Readern sollen importierbar sein. Daneben sollen die Nutzer einzelne Überschriften oder Artikel bewerten und kommentieren können.

Im März dieses Jahres hatte Google das offizielle Ende seines Readers verkündet. Die Begründung: gesunkene Nutzungszahlen - und damit in den Augen des Internetkonzerns geringer Bedarf. Die frei gewordenen Ressourcen sollen stattdessen für die Entwicklung neuer Produkte eingesetzt werden. Der Internetkonzern hatte den Reader bereits 2005 gestartet.

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