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Studentenmatrix 2012

Studie: Arbeitgeberimage auf Facebook und Co. Jobsuche via Social Media

Der erste Eindruck zählt – auch in sozialen Netzwerken: Wenn es nach den Studenten geht, sollten sich Deutschlands Arbeitgeber noch stärker für ihr Image in sozialen Netzwerken engagieren. Das ist das Ergebnis eines Vorabberichts der Studie "Studentenmatrix 2012", einem Projekt des Unicum Verlages und des Marktforschungsinstituts EARSandEYES.

Insgesamt nutzen bereits 67 Prozent der teilnehmenden Studenten der diesjährigen "Studentenmatrix"-Studie soziale Netzwerke, um sich über den zukünftigen Arbeitgeber zu informieren. Denn: Wie der Ton des Facebook- oder Twitter-Auftritts, so das Betriebsklima. Von dieser Gleichung sind jedenfalls 50 Prozent der Befragten überzeugt. Wenn es nach den Wünschen der Studenten geht, sollten Social-Media-Seiten von Unternehmen sowohl allgemeine Firmeninfos wie auch Job- und Ausbildungsangebote beinhalten.

Bei der Jobsuche wird das Thema "Mobile Recruitment" immer wichtiger – dennoch bevorzugen Studenten eher die bekannten Jobbörsen als Apps zur Jobsuche. Nur 14 Prozent der Befragten nutzen das Smartphone zur Recherche für Jobs und lediglich zehn Prozent suchen mobil nach Praktikumsstellen. Jobbörsen- oder Praktikums-Apps werden mit dem Handy bislang kaum verwendet (sechs Prozent beziehungsweise zwei Prozent).

Die "Studentenmatrix 2012" ist eine Befragung zur Lebenssituation von Studenten. Für die Studie wurden rund 1000 Studierende zu Themen wie Berufseinstieg, Bildung, Freizeitgestaltung und Mediennutzung befragt.

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