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Facebook erhöht die Aktienpreise

Facebook erhöht die Aktienpreise Höhere Erlöse beim Börsengang

Während Sheryl Sandberg und David Ebersmann bei Großinvestoren für den Börsengang von Facebook trommeln, hat das soziale Netzwerk Insidern zufolge die Preise für die Aktien nach oben geschraubt. Die große Nachfrage mache dies möglich.

Ursprünglich ging das Unternehmen von einem Aktienpreis von 28 bis 35 US-Dollar pro Stück aus. Jetzt soll der Preis bereits bei 34 bis 38 US-Dollar pro Anteilsschein liegen. Dadurch könnte Facebook durch den Börsengang statt 11,8 Milliarden US-Dollar nun sogar fast 13 Milliarden US-Dollar einnehmen.

Wenn Facebook ab Freitag an der größten US-Börse Nasdaq gehandelt wird, entsteht Klarheit darüber, wie hoch das Unternehmen bewertet wird. Analysten gehen von einem Wert zwischen 93 und 104 Milliarden US-Dollar aus. Schon seit Monaten wurde der Gesamtwert von Facebook auf 100 Milliarden US-Dollar taxiert.

Facebook wäre damit das wertvollste Online-Unternehmen, das an die Börse gegangen ist. Die Bewertung – egal, ob man von 80 oder 100 Milliarden US-Dollar ausgeht – liegt deutlich über der von beispielsweise dem weltgrößten Computerhersteller Hewlett Packard (48 Milliarden US-Dollar) oder dem weltgrößten Automobilkonzern General Motors (35 Milliarden US-Dollar). Selbst beim großen Internetrivalen Google lag die Bewertung nach dem Börsengang lediglich bei 23 Milliarden US-Dollar. Inzwischen wird der Wert von Google jedoch auf über 200 Milliarden US-Dollar geschätzt.

Mehr als 900 Millionen Nutzer sind bei Facebook angemeldet. Nach Unternehmensangaben sind mehr als die Hälfte davon (532 Millionen) jeden Tag in dem Netzwerk aktiv, lesen die Statusnachrichten ihrer Freunde, chatten mit ihren Kontakten und laden eigenen Fotos oder Videos hoch. Eine ebenso große Nutzerschaft greift mobil auf das soziale Netzwerk zu.

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