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Aus nach Facebook-Übernahme Gowalla ist abgeschaltet

"Thank you for going out with Gowalla. It was a pleasure to journey with you around the world" - mit diesen Worten hat sich heute der Checkin-Dienst endgültig verabschiedet. Nach der Übernahme durch Facebook bleibt unklar, wie genau die Gowalla-Funktionen in das Social Network integriert werden.

Drei Monate nach der Übernahme durch Facebook ist das Checkin-Portal endgültig abgeschaltet. Auf der Startseite des Dienstes empfängt die Besucher lediglich eine Danksagung für die Nutzung sowie der Hinweis, dass demnächst alle Fotos, Check-Ins und Listen zum Download zur Verfügung stehen würden. Der Shutdown kommt nicht überraschend: Facebook hatte schon direkt nach der Übernahme angekündigt, den Dienst einzustellen.

Seither arbeiten die ehemaligen Gowalla-Mitarbeiter um Ex-Chef Josh Williams daran, APIs zu entwickeln, mit denen sich die Lokalisierungsfunktion tiefer in Facebook integrieren lässt. Vor allem in der neuen Timeline-Funktion, mit der Nutzer ein virtuelles Tagebuch führen können, sollen dies zugute kommen. Zu jedem Eintrag sollen mehr Details als bisher veröffentlicht werden können, hieß es kürzlich auf Facebooks Entwicklerblog.

Gowalla wurde vor drei Jahren als direkter Foursquare-Wettbewerber gegründet, konnte rund 10 Millionen US-Dollar Risikokapital einsammeln und brachte es auf insgesamt zwei Millionen Nutzer.

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