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simyo startet Facebook-Shop

simyo startet Facebook-Shop "Wir sind gespannt auf die Reaktionen"

Hat ein Ohr für seine Kunden: Biagosch

Hat ein Ohr für seine Kunden: Biagosch

Der Mobilfunkdiscounter simyo hat heute seinen Shop auf Facebook gelauncht. internetworld.de sprach mit Geschäftsführer Nicolas Biagosch über Ziele, Messgrößen und den Nutzen kritischer Kommentare.

Herr Biagosch, Sie eröffnen heute den simyo-Shop auf Facebook. Was hat Sie dazu bewogen?

Nicolas Biagosch: Wir haben eine lange Historie im Internet und sind seit 2008 im Social Web und unter anderem auch auf Facebook vertreten - deshalb freuen wir uns, als erste Mobilfunkmarke einen Shoppingkanal im sozialen Netzwerk zu starten.

Wie treten Sie bisher mit den Facebook-Mitgliedern in Kontakt?

Biagosch: Der Dialog umfasst drei Themenbereiche: Wir informieren über Neuigkeiten von simyo, unser Kundendienst beantwortet Anfragen und wir hören uns die Nutzermeinungen über unsere Produkte sehr genau an, damit wir diese verbessern können. Man selbst wird ja leicht betriebsblind.

Können Sie ein Produkt nennen, das durch Kundenfeedback entstanden ist?

Biagosch: Unsere beiden Datenprodukte Flat Internet Optimum und Flat Internet Minimum haben wir anhand der Wünsche unserer Nutzer entwickelt.

Nicht jedes Unternehmen freut sich über kritische Meinungen in Social Media.

Biagosch: Wenn ein Kunde den Aufwand betreibt, sich mit unserer Marke auseinanderzusetzen, halten wir das für sehr wertvoll. Natürlich setzen wir nicht alle Vorschläge um, aber wir filtern Trends heraus und nehmen uns diese sehr zu Herzen.

Wie haben Sie den Shop gestaltet?

Biagosch: Wir fangen bewusst einfach an. Als Erstes sehen Sie die Spielbox, bei der sie mit einer Art einarmigem Banditen eine Telefonnummer generieren. Dann können Sie eine Simkarte mit  Datenflatrate bestellen. Um es den Nutzern einfach zu machen, bieten wir die Möglichkeit, persönliche Angaben aus dem Facebook-Konto ins Bestellformular zu übernehmen. Die Daten werden dann natürlich bei uns gespeichert.

Zu den Fakten: Was hat der Shop gekostet und wer hat ihn umgesetzt?

Biagosch: Der Preis lag gerade mal im fünfstelligen Bereich, umgesetzt hat den Shop SinnerSchrader.

Welche Aktivitäten haben Sie geplant, um den Shop bekannt zu machen?

Biagosch: In erster Linie natürlich mit Anzeigen auf Facebook selbst, aber wir weisen auch in unseren anderen Social-Media-Kanälen wie unserem Blog oder Twitter darauf hin.

Welche Ziele wollen Sie mit ihrem Facebook-Shop erreichen?

Biagosch: Wir wollen die erste Wahl für alle Onliner werden - und reagieren damit auf die zunehmende Bedeutung von Facebook. Wir möchten die Menschen dort abholen, wo sie sind und ihnen etwas Neues bieten.

Anhand welcher Kriterien messen Sie den Erfolg?

Biagosch: Traffic und Conversions.  Bei der Zahl der Neukunden habe ich mir zwar Ziele gesetzt, diese stehen zu Beginn jedoch nicht im Vordergrund, weil wir Schritt für Schritt etwas entwickeln wollen. Es ist ein Experiment und wir sind gespannt, wie die Facebook-Nutzer ab heute darauf reagieren.

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