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Omas Auto

Facebook-Kampagne von Renault Foto-Tagging mit Oma Hilda

Mehr als 10.000 Facebook-Nutzer halfen Oma Hilda, ihren Schlüssel zu finden.

Mehr als 10.000 Facebook-Nutzer halfen Oma Hilda, ihren Schlüssel zu finden.

Einer der wirkungsvollsten Wege, Inhalte über Facebook zu verbreiten, ist Foto-Tagging. Das Problem: Automatische Tags sind verboten, und Markierungen dürfen nur auf Bildern gesetzt werden, auf denen der getaggte Nutzer auch zu sehen ist. Renault Niederlande hat einfach eine eigene App entwickelt.

Bereits vor einigen Jahren gab es eine enorm erfolgreiche Facebook-Kampagne des schwedischen Einrichtungskonzerns Ikea, bei der sich Nutzer auf einem Foto selbst markieren und so an einem Gewinnspiel teilnehmen konnten. Die Aktion fand zwar großes Feedback, stellte aber auch einen groben Verstoß gegen die Facebook-Richtlinien dar - und dergleichen kann auch schnell nach hinten losgehen.

Renault Niederlande hat das Problem mit einer eigenen App umgangen, in der die Nutzer ebenfalls Markierungen setzen können - allerdings eben keine klassischen Foto-Tags, womit die Kampagne auch keinen Richtlinienverstoß darstellt. Hintergrund der Kampagne: Oma Hilda, die ihren Autoschlüssel verloren hatte. Die Nutzer sollten bei der Suche helfen und mit ihren Tags erraten, wo der Schlüssel zu finden war. Zwischendurch gab es immer wieder Tipps von Oma Hilda in Form kurzer Videos.

Renaults Rechnung ging auf: Über 10.000 Tags wurden gesetzt, der Gewinner der Aktion konnte seinen Renault 4 am Ende direkt bei Oma Hilda abholen. Aber musste es deswegen gleich eine eigene App sei? Das gleiche (oder womöglich sogar ein besseres) Ergebnis hätte Renault womöglich auch mit einer Anwendung wie Pixoonia erreichen können. Diese bietet auch noch mehr Interaktionsmöglichkeiten, wie eine Kommentarfunktion und das Setzen von Links.

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