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Facebook Daumen rot

Vorsicht vor Links Facebook-Trojaner spammt Chat und Pinnwand

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Aktuell treibt wieder einmal ein Facebook-Trojaner sein Unwesen auf der sozialen Plattform. Die Schadsoftware verbreitet sich über Links im Chat sowie über die Facebook-Pinnwand.

Malware unterwandert Facebook: Wie der Verein für Internetsicherheit Mimikama berichtet, gefährdet wieder einmal ein Trojaner die Nutzer des sozialen Netzwerks. Die Verbreitung der Schadsoftware erfolge über einen Link des URL-Kürzers Snipurl "http://snipurl.com/***", der im Chat sowie auf der Pinnwand ausgespielt werde.

Der Link führe wiederum zu einer gefälschten Youtube-Webseite, die den Nutzer bei der Betätigung des Play-Buttons zur Installation einer Chrome-Erweiterung mit dem Namen "Nestar. Highlighter - Gets To The Point" auffordere. Nach der Installation verbreitet sich der Link laut Mimikama an alle Facebook-Kontakte sowie über die Pinnwand.

Genaue Informationen über die Risiken der Schadsoftware liegen derzeit noch nicht vor. Dennoch sollten Facebook-Nutzer aktuell vorsichtig sein, wenn sie einen Link aus dem Chat erhalten. Selbst wenn der Trojaner nur die Kontakt-Liste bespammt und keine Nutzerdaten abgreift oder tiefe Systemeingriffe vornimmt.

Nutzer, die bereits auf den Trick der Betrüger hereingefallen sind, sollten die installierte Erweiterung umgehend aus Google Chrome entfernen und das System mit einem aktuellen Antiviren-Tool scannen.

Darüber hinaus empfiehlt es sich, die eigene Facebook-Pinnwand nach Beiträgen zu durchsuchen, die den Snipurl-Link enthalten, und diese zu löschen. Das Facebook-Passwort sollte ebenfalls erneuert werden.

Kürzlich wurde bekannt, dass Facebook weiter in Native Advertising investieren will. Denn im Audience Network erzielten die Publisher für native Ads sieben Mal höhere CPMs als mit Standardanzeigen.

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