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Für Kryptowährung Libra Facebook kauft Chatbot-Entwickler Servicefriend

shutterstock.com/Wit Olszewski
shutterstock.com/Wit Olszewski

Facebooks Kryptowährung Libra wirft bereits ihre Schatten voraus: Das Soziale Netzwerk legt sich nun den Entwickler Servicefriend zu, ein Start-up, das Chatbots zur Unterstützung des Kundenservices baut.

Bereits im kommenden Jahr will Facebook seine Kryptowährung Libra auf den Markt bringen. Diese soll dazu dienen, Unternehmen das Abwickeln von Verkäufen direkt über Facebook zu ermöglichen. Doch wer verkauft, muss auch mit Kunden kommunizieren. Und dazu werden mittlerweile Chatbots eingesetzt, mit denen die Verkäufer ihre Dienste auf Messaging-Plattformen wie Facebook besser skalieren können. 

Kein Wunder also, dass Facebook jetzt stärker in Bot-Technik investiert. Das in Israel ansässige Unternehmen Servicefriend wurde dafür von Facebook für eine nicht genannte Summe übernommen. Das berichtet TechCrunch. Die Technik und das Team von Servicefriend unterstützen Facebooks eigene Bot-Abteilung, die bereits vor vier Jahren das Assistenz-Tool M entwickelt hatte. 

Team-Integration

So sollen mehrere Servicefriend-Mitarbeiter bereits in das Facebook-Team integriert worden sein, die an der digitalen Brieftasche namens Calibra arbeiten - der Wallet, die die Nutzung der Libra-Kryptowährung ermöglicht.

Genaue Angaben, was Servicefriend in das Team einbringt, gibt es noch nicht. Allerdings dürfte es auf der Hand liegen, dass Facebook für Libra auch ein Kundenservicesystem braucht, wenn Dienstleistungen wie Geldtransfer, Rechnungszahlung, Käufe oder das Aufstocken von Handyguthaben angeboten werden sollen. 

Die Einführung von Libra wird in Europa noch kritisch beäugt. Die EU-Kommission hatte sich bereits im August 2019 der Frage angenommen, ob Libra gegen die Wettbewerbsrichtlinien verstoßen könnte. Später wurde bekannt, dass Frankreich die Einführung der Kryptowährung verhindern möchte.

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