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Facebook fühlt mit

Compassion Research Day Facebook fühlt mit

Mobbing auf sozialen Netzwerken ist ein ernstes Thema, das besonders Schülern und Teenagern das Leben zur Hölle machen kann. Auf dem Compassion Research Day hat Facebook gezeigt, wie es im Umgang mit seinen Usern mehr Mitgefühl zeigen will. Dafür lässt sich das Netzwerk sogar von Darwin inspirieren.

Nicht immer ist der Klick auf den berühmten Like-Button bei Facebook angebracht. Etwa wenn ein Unternehmen pleitegeht, wenn Freunde von ihrer Scheidung berichten oder vom Tod ihres geliebten Haustiers. Damit Nutzer in solchen Fällen ihre Betroffenheit zum Ausdruck bringen können, arbeitet Facebook an einer Mitgefühl-Funktion. Das Thema Cyber-Mobbing ist aber zu ernst, als dass es sich mit einem weiteren Button erledigen ließe.

Auf dem Facebook Compassion Research Day zeigte das Unternehmen, wie es gemeinsam mit Forschern von Elite-Unis am Umgang mit seinen Nutzern arbeitet. Welche Rolle Charles Darwin dabei spielt und warum jugendliche Nutzer nur selten Funktionen wie den Melden-Button verwenden, erfahren Sie im Heft-Artikel: Facebook zeigt Mitgefühl (INTERNET WORLD Business Ausgabe 26/2013).

Um seine Nutzer besser zu verstehen, investiert Facebook sogar in künstliche Intelligenz. Dafür will das Unternehmen die unzähligen Daten seiner Nutzer von Computerhirnen auswerten lassen und kooperiert zu diesem Zweck mit Experten für künstliche Intelligenz von der New York University.

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