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Schluss mit Partner Categories Facebook beendet Zusammenarbeit mit externen Data Providern

shutterstock.com / sitthiphong
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Im Zuge des Cambridge Analytica Skandals will Facebook Ordnung bei seinem Datenumgang schaffen. Externe Daten-Provider sollen zum Anzeigen-Targeting nicht mehr eingesetzt werden.

Keine Daten mehr von externen Datenaggregatoren. Das ist Facebooks Reaktion auf die Kontroverse um den Cambridge Analytica Datenskandal, durch den auch das soziale Netzwerk in das Kreuzfeuer der Kritik geraten ist. Die sogenannten Partner Categories werden jetzt aus dem Programm genommen, so Facebook in einem Statement im Newsroom.

Bei den Partner Categories handelt es sich um ein Produkt, bei dem externe Datenanbieter ihr Targeting direkt auf Facebook anbieten können. Unternehmen wie Datalogix, Experian, Acxiom oder BlueKai stellen ihre Daten dabei sowohl anderen Datenanbietern, aber auch Werbetreibenden direkt zur Nutzung auf Facebook zur Verfügung. 

Längst schon sind die Daten nicht mehr nur allgemeine demographische Informationen wie Alter, Ort und Geschlecht. Auch im Zusammenspiel mit den Aktivitäten der Nutzer auf sozialen Plattformen und mit Offline-Daten erarbeiten die Datenanbieter mittlerweile hochpräzise Profile der Nutzer, von exakten Ortsangaben über Hobbys und Interessen bis zur sexuellen Orientierung. 

Es bleiben Facebooks aggregierte Daten zum Targeting

Nach dem Ausschluss der Daten von externen Partnern bleiben den Advertisern auf Facebook allerdings immer noch die von Facebook selbst aggregierten Daten zum Targeting ihrer Kampagnen auf der Plattform. Das Partner-Categories-Programm dagegen wird komplett eingestellt.

Facebook-Chef Mark Zuckerberg hatte sich vor wenigen Tagen selbst zum Datenskandal geäußert und Fehler seines Unternehmens eingeräumt.

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