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Facebook arbeitet an Mitgefühl-Funktion

Alternative zum "Gefällt-mir"-Button Facebook arbeitet an Mitgefühl-Funktion

Unternehmenspleiten, Todesfälle, Scheidungen - es gibt Momente im Leben eines Facebook-Mitglieds, in denen der Klick auf den "Gefällt-mir"-Button irgendwie unpassend erscheint. Für solche Anlässe entwickelt das soziale Netzwerk jetzt eine Möglichkeit, seine Betroffenheit zu zeigen.

Facebook entwickelt eine Alternative zum "Gefällt-mir"-Button, mit dem Nutzer ihr Mitgefühl ausdrücken können. "Diese Funktion wird es nicht für jede Meldung geben", sagte Software-Ingenieur Dan Muriello dem britischen Telegraph. Wenn ein Mitglied einen Beitrag mit einem negativen Emoticon versehe, werde darunter "5 Personen fühlen mit" statt "5 Personen gefällt das" angezeigt. Allerdings habe sich das Unternehmen entschlossen, dieses Feature noch nicht herauszubringen, das im Rahmen eines Programmier-Marathons erarbeitet wurde. Die Einführung des von den Mitgliedern lang geforderten "Gefällt-mir-nicht"-Buttons lehnt Facebook ab.

Die Nutzung von Facebook zu Werbezwecken könnte demnächst schwieriger werden - wenn man keine Anzeigen schalten will. In einem Blogpost bestätigt das soziale Netzwerk, was viele Unternehmen schon gemerkt haben: Mit ihren Beiträgen erreichen sie weniger Personen als früher. Um dennoch die Zielgruppe zu erreichen, sollen gewerbliche Nutzer die Schaltung von Anzeigen in Betracht ziehen. Facebook begründet den Reichweitenrückgang mit der Masse der täglich veröffentlichten Meldungen und dem dadurch verstärkten Wettbewerb.

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