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Schluss mit Facebook-Gesichtserkennung

Schluss mit Facebook-Gesichtserkennung Europäische Datenschützer setzen sich durch

Das war es dann für die automatische Gesichtserkennung bei Facebook: In Europa muss das soziale Netzwerk die Funktion nach Kritik von Datenschützern abschalten.

Facebook hat eingelenkt: Die automatische Gesichtserkennung, die das Markieren und Taggen von Fotos im sozialen Netzwerk vereinfachen sollte, wird jetzt in Europa ausgeschaltet. Damit setzen sich Datenschützer durch, die moniert hatten, die Tagging-Automatik auf der Basis von Gesichtserkennung sei riskant und müsse im Einzelfall von den Nutzern selbst aktiviert werden.

Ob und wann die Gesichtserkennung auch europäischen Nutzern wieder zugänglich gemacht wird, ist nicht klar. "Wir hoffen, dass wir das großartige Hilfs-Werkzeug auch europäischen Nutzern künftig wieder zur Verfügung stellen können", zitiert Süddeutsche.de das Unternehmen.

Der Streit um die automatische Gesichtserkennung schwelte bereits seit November 2011. Damals leitete der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, Johannes Caspar, Schritte gegen Facebook ein, die jetzt in dem Verbot des Facetaggings mündete. Übrigens hat auch Googles soziales Netzwerk Google+ eine Gesichtserkennungsfunktion - die Frage ist nur, wie lange noch.

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