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Facebook bringt neue Listenfunktion nach Deutschland (Foto: istockphoto.com/ymgerman)

Facebook bringt neue Listenfunktion nach Deutschland Über enge Freunde und eingeschränkte Kontakte

Facebook hat die neue Listenfunktion, über die internetworld.de in der vergangenen Woche berichtet hatte, jetzt auch in Deutschland eingeführt. Damit können Mitglieder einfacher festlegen, wer bestimmte Inhalte sehen kann - eine klare Reaktion auf Google+.

Bisher konnten Facebook-Mitglieder ihre Freunde ebenfalls in Listen sortieren, dieser Prozess war jedoch zeitaufwändig. Ab heute legt das Netzwerk sogenannte "Smart-Listen" automatisch für deine Nutzer an. Basierend auf den Informationen, die die User in ihrem Profil angegeben haben, werden Kontakte in die Listen Beruf, Schule, Familie und Ort - hier zählt ein Umkreis von 50 Kilometern - sortiert. Diese aktualisieren sich selbst.

Zudem bietet das Netzwerk Listen für enge Freunde und Bekannte an. Hier muss jeder per Hand sortieren, wer zu welcher Gruppe zählt. Für eher unliebsame Kontakte, die sich als Freund nicht vermeiden ließen - Facebook denkt hier an Vorgesetzte - gibt es eine Liste mit dem Namen "eingeschränkt". Wer zu dieser hinzugefügt wird, kann nur Beiträge sehen, die als "öffentlich" markiert wurden. Vorhandene Listen können weiterhin genutzt werden.

Ebenfalls neu und möglicherweise heikel: Die Personen, die Teil einer Liste sind, mit der Inhalte geteilt wurden, können gegenseitig ihre Namen sehen. Die Benennung privater Listen bleibt weiterhin unsichtbar, ebenso wie die Namen von Personen und Listen, die von einer Mitteilung ausgeschlossen werden.

Die neue Funktion ist eine Antwort Facebooks auf Google+, das seinen Mitgliedern mit den sogenannten "Kreisen" eine sehr einfach Möglichkeit gibt, Kontakt in individuelle Gruppen zu sortieren. Die Listen werden ab heute für alle Nutzer zugänglich gemacht und links auf der Startseite erscheinen.

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