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Zynga & Facebook Aktienkurse rutschen in den Keller

Der Zynga-Aktienkurs stürzt ab - und reißt Facebook mit runter.

Der Zynga-Aktienkurs stürzt ab - und reißt Facebook mit runter.

Keine guten Nachrichten für Facebook: Spieleanbieter Zynga, dem Facebook rund 15 seiner Erlöse verdankt, hat seine Geschäftsaussicht nach unten korrigiert. Der Facebook-Aktienkurs gab in der Folge erneut nach.

Nachdem der Spieleanbieter Zynga das vergangene Quartal unerwartet mit einem Minus von 23 Millionen US-Dollar abgeschlossen hat und seine Prognose für das laufende Jahr senken musste, haben zahlreiche Anleger verschreckt reagiert: Im nachbörslichen Handel fiel der Aktienkurs am Mittwoch um mehr als 40 Prozent. Der Zynga-Schock traf aber auch Facebook. Das Schicksal beider Unternehmen ist eng miteinander verknüpft, weil Zynga die meisten Spieler über Facebook gewinnt und Facebook über den Game-Developer im Gegenzug rund 15 Prozent seiner Umsätze erwirtschaftet. In Folge geriet auch die Facebook-Aktie ins Rutschen und gab um neun Prozent nach. Der Kurs lag am Mittwoch nachbörslich mit gut 27 Dollar nur knapp über dem bisherigen Allzeittief von 25,52 Dollar. Inzwischen hat sich das Papier wieder erholt.

Mit Spannung werden derzeit die Quartalszahlen von Facebook erwartet. Ein verpatzten Börsenstart und zahlreiche ungelöste Probleme haben den Kurs der Facebook-Aktie in den ersten Monaten um rund 25 Prozent schmelzen lassen. Analysten warten bislang vergeblich nach einer überzeugenden Monetarisierungsstrategie, insbesondere mobiler Inhalte. Zuletzt ließen außerdem Meldungen über Mitgliederschwund aufhorchen.

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