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Hamann

Software-Lösungen für Digital Commerce PayPal und Carlyle investieren 100 Millionen US-Dollar in Shopware

Die Brüder und Shopware-Gründer Stefan (li.) und Sebastian Hamann

Shopware

Die Brüder und Shopware-Gründer Stefan (li.) und Sebastian Hamann

Shopware

Seit Gründung ist Shopware zu 100 Prozent eigenfinanziert. Das ändert sich nun: Ein Investment von 100 Millionen US-Dollar soll die internationale Expansion und die Entwicklung neuer Produkte vorantreiben. Die Geldgeber sind der Investmentmanager Carlyle - und PayPal.

Als Teenager gründeten die Brüder Stefan und Sebastian Hamann Shopware - 22 Jahre später dürfen sie sich über das erste Investment freuen: 100 Millionen US-Dollar Wachstumskapital kommen vom Investmentmanager Carlyle und dem Zahlungsanbieter PayPal. Mit dem Geld will man die internationale Expansion von Shopware und die Entwicklung neuer Produkte vorantreiben. Ziel ist es, zu einem der "internationalen Marktführer im Digital Commerce" zu werden.

Stefan Hamann, Co-CEO von Shopware, sagte: "Diese Finanzierung wird unser internationales Wachstum beschleunigen und Shopware in die Lage versetzen, die vor uns liegenden großen Chancen zu nutzen. Wir sind stolz darauf, dass unser Unternehmen vom ersten Tag an profitabel war und freuen uns darauf, eng mit Carlyle und PayPal zusammenzuarbeiten, um die Positionierung von Shopware langfristig auszubauen."

Co-CEO Sebastian Hamann ergänzt: "In den vergangenen Jahren hat sich die Notwendigkeit eines Open-Source-Ansatzes, der den Kunden hervorragende Einkaufserlebnisse bietet, beschleunigt. Dies ist eine große Chance für weiteres Wachstum, von der wir in Zukunft profitieren werden. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Carlyle und PayPal - zwei Unternehmen mit großer Expertise im digitalen Handel - auf der nächsten Etappe unserer Reise." 

Shopware

Shopware hat seinen Hauptsitz in Schöppingen, 350 Mitarbeitende und bietet eine ganzheitliche Omnichannel-Plattform für Digital Commerce. Die Technologie von Shopware ist API-first und verwendet eine Open-Source-Architektur. Shopware bedient nach eigenen Angaben einen breit gefächerten Kundenstamm in einer Vielzahl unterschiedlicher Branchen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf anspruchsvollen mittelständischen Händlern, aber auch multinationale Marktführer wie Philips, Jägermeister und Aston Martin werden bedient.

Im Jahr 2021 hat Shopware einen Plattform-Bruttowarenwert (GMV) von knapp 20 Milliarden US-Dollar erzielt.

Die Hamann-Brüder werden auch nach der Transaktion weiter eine deutliche Mehrheit an dem Unternehmen halten und bleiben Co-CEOs.

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