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Oxid eSales bringt POS-Terminals auf den Markt

Oxid eSales bringt POS-Terminals auf den Markt Open Source goes Multichannel

Oxid-CEO Fesenmayr will in den Multichannel einsteigen

Oxid-CEO Fesenmayr will in den Multichannel einsteigen

Der Open-Source-Shopsystem-Anbieter Oxid eSales traut sich an den Point of Sale (POS): Wie CEO Roland Fesenmayr INTERNET WORLD Business vorab verriet, will das Unternehmen zur hauseigenen Entwicklerkonferenz Oxid Commons Anfang Mai erstmals Multitouch-fähige POS-Terminals präsentieren, auf denen der Oxid eShop installiert ist. Zahlreiche Multichannel-Szenarien würden damit möglich, so Fesenmayr.

So können über das Terminal im stationären Ladengeschäft nicht vorrätige Produktvarianten, zum Beispiel andere Größen oder Farben, ganz einfach online bestellt werden. Auch eine Abwicklung des gesamten Einkaufs über den Online-Store sei denkbar, wenn die Kundschaft die Einkaufstüten nicht selbst nach Hause tragen will. Schließlich könnten Händler über die Terminals auch Social Shopping-Elemente an den POS bringen: „In einem Modegeschäft könnte eine Kundin durch eine Anbindung an Facebook direkt im Geschäft ihr Freundesnetzwerk fragen, ob sie das Teil kaufen soll“, so Fesenmayr.

Die POS-Terminals können äußerlich an die Corporate Idenity des Shops angepasst werden; optionale Zusatzkomponenten wie wie Barcode- und RFID-Scanner, Kreditkartenleser oder eine Kamera erweitern die Einsatzmöglichkeiten der Multitouch-Tische. Zielgruppe der Multichannel-Aktion von Oxid eSales sind vor allem Retailer mit einem starken Filialnetz. Ein Testprojekt mit einem Oxid-Kunden aus dem Fashion-Bereich läuft bereits.

Im Video-Interview auf dem Internet World Kongress betont Fesenmayr die Bedeutung von Multichannel-Aktivitäten. Mehr zu den POS-Plänen des Unternehmens lesen Sie in Ausgabe 08/2011 von INTERNET WORLD Business, die am kommenden Montag erscheint und für Abonnenten ab heute Abend zum Download angeboten wird.

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