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Verkäufer berät Kunden mit Tablet

Stationärer Handel Digitale Services in der Filiale

Fotolia.de/Tyler Olson
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Oneview Commerce hat eine neue Plattform vorgestellt, mit der Händler ihre stationären Läden digitalisieren und mit ihren Online-Shops verknüpfen können. Das Ziel: Mehr Effizienz im Verkauf.

Kern der neuen Software-Plattform des US-Lösungsanbieters ist eine kanalübergreifende Aufbereitung und Verknüpfung der aller relevanten Daten sowohl zu den Kundenvorlieben als auch zum Warenbestand und der Verfügbarkeit der Mitarbeiter. Dabei lassen sich sowohl stationären Läden untereinander als auch mit einem oder mehreren Webshops verbinden. Zudem können die Händler über die Plattform digitale Services in ihren Filialen anbieten, die zu einem besseren Kauferlebnis des Kunden führen sollen.

Ein beispielhaftes Szenario: An die Plattform sind Tablets angeschlossen, mit denen die Mitarbeiter im der Filiale ausgerüstet sind. Betritt ein Kunde den Laden, kann er von einem Verkäufer empfangen werden. Ist der Kunde bekannt, etwa aus dem Online-Shop, bekommt der Verkäufer dessen Vorlieben, Größenangaben und letzten Bestellungen angezeigt. Er kann den Kunden besser beraten und gezielter bedienen. Zudem kann ein Kunde über ein in der Umkleidekabine angebrachtes Tablet einen Verkäufer zu sich holen. Die Plattform erkennt, welche Mitarbeiter im Laden gerade frei sind und für diese Warengruppe kompetent. Es schickt dem entsprechenden Mitarbeiter eine Meldung auf sein Tablet mit dem Hinweis, dass der Kunde Hilfe wünscht.

Die "Digital Store Plattform", wie Oneview Commerce sein Produkt genannt hat, bietet vordefinierte Module für die Verwendung am Point of Sale, für die kanalübergreifende Verbindung, für die Kundenbindung, für die Positionsbestimmung sowie zur Verwaltung und Auslieferung von Inhalten. Zudem umfasst die Plattform  Plug-ins für die Anbindung von Lösungen dritter wie etwa zur Analyse, zur Gerätekontrolle oder zu Loyality-Programmen.

Schritte in Richtung digitalisierter Laden geht beispielsweise der Elektronikhändler Conrad: Die Kunden können sich in den Filialen via Smartphone-App navigieren lassen, Tablets stehen für die Bestellung zur Verfügung.

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