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Frontastic-Gruenderteam

Headless Commerce Frontastic expandiert in den US-Markt

Thomas Gottheil (CEO), Henning Emmrich (COO), Tobias Schlitt (VP Software Engineering) und Kore Nordmann (CTO)

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Thomas Gottheil (CEO), Henning Emmrich (COO), Tobias Schlitt (VP Software Engineering) und Kore Nordmann (CTO)

Frontastic

Frontastic, Anbieter einer Software-as-a-Service-Lösung für Headless Commerce, hat die Frontastic Inc. in Delaware, USA, gegründet. Unterstützung für den Schritt in den US-Markt kam vom "German Accelerator" Programm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Der große US-Markt ist für Unternehmen attraktiv. Gleichzeitig ist der Schritt in die USA mit einigen Risiken verbunden. "Mit der USA-Expansion haben schon so viele Start-ups Millionen verbrannt", sagt Thomas Gottheil, CEO und Mitgründer von Frontastic. Dennoch hat sich Frontastic für diesen Schritt entschieden und die Frontastic Inc. im US-Bundesstaat Delaware gegründet.

Frontastic bietet eine Software für die Erstellung von Frontends wie Progressive Web Apps im E-Commerce oder für Content Management Systeme an. Zu den europäischen Kunden von Frontastic zählen unter anderem der Uhrenhersteller Chronext, die Online-Parfümerie Flaconi und der Optiker Apollo.

Hohe Erwartungen

US-Unternehmen seien mit dem Software-as-a-Service-Modell vertraut und die API-Welt sei international, zählt Frontastic als Gründe auf, warum es auf die Expansion in den US-Markt setzt. Die Erwartung ist groß: In fünf Jahren sollen rund 60 Prozent des Gesamtumsatzes von Frontastic in den USA erwirtschaftet werden.

Unterstützt wurde das Unternehmen durch das Förderprogramm "German Accelerator" des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, das deutschen Start-ups bei der internationalen Expansion hilft. Gottheil ist zuversichtlich, dass sich der Markteintritt lohnt: "Die USA sind ein Markt, in dem man mit Enterprise-Software wirklich etwas reißen kann."

Auch von den bestehenden Partnerschaften mit Commercetools und Bigcommerce, beides Shop-Software-Anbieter, sowie mit contentful, Anbieter eines Headless Content Management Systems, erhofft sich Frontastic Vorteile. Sie hätten in den USA bereits eine starke Kundenbasis für ihre Backend-Systeme, bislang fehlte jedoch eine Frontend-Lösung. Die würde Frontastic gerne liefern.

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