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SEO-Analyse Wie Google die Universal Search verändert hat

Shutterstock.com/bloomua
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Googles Suchtreffer zeigen nicht nur Links, sondern auch Videos, Bilder, Karten, Shopping-Tipps und Nachrichten. Searchmetrics hat untersucht, wie sich deren Integration 2013 entwickelt hat.

Seit 2007 zeigt Google auf seinen Suchergebnis-Seiten neben reinen Links auch Treffer mit Medienelementen wie Videos, Bildern, Karten, Shopping-Ergebnissen und Nachrichten an. Die Gewichtung der einzelnen Elemente ändert sich jedoch von Jahr zu Jahr. Auch 2013 gab es wieder deutlich Bewegung unter den Universal-Search-Integrationen. Das zeigt eine Analyse von Searchmetrics. 

Google hat die Einblendung von Zusatzinformationen wieder stärker hochgefahren. Nachdem der Anteil von Keywords mit mindestens einer Integration 2012 noch gesunken war (Januar 2012: 77 Prozent; Dezember 2012: 70 Prozent), stieg die Quote im vergangenen Jahr. Im Januar 2013 war der Anteil auf 66 Prozent zurückgegangen, stieg dann aber bis Dezember wieder auf 73 Prozent. "Das kann unter anderem mit Entwicklungen wie der Umgestaltung der Shopping-Integrationen (Product Listing Ads), der Evolution des Knowledge Graphs und nicht zuletzt mit dem neuen Google Hummingbird Algorithmus zu tun haben", erklärt Marcus Tober, Geschäftsführer und Unternehmensgründer von Searchmetrics.

Mit Blick auf die einzelnen Integrationen gibt es eindeutige Gewinner und Verlierer:

  • Die häufigste Integrationsart nach Gesamtzahl sind Bilder.
    Trotz leichter Abnahme liegt der Anteil an Bildern proportional noch immer bei etwa 50 Prozent aller Universal-Search-Elemente. Wenn die organischen Suchergebnisse mit Bildern angereichert werden, sind es meist mehrere - auch wenn diese nun teilweise direkt im Knowledge Graph angezeigt werden.
  • In Bezug auf den Keyword-Anteil je Integration nehmen Video-Integrationen kontinuierlich zu. 
    Jedes zweite Video in den organischen Suchergebnissen stammt von YouTube, 2012 waren es noch 70 Prozent.
  • (Google-)Shopping ist der Gewinner im Jahr 2013. 
    Während die Anteile und Werte in der ersten Jahreshälfte noch stark schwankten, zeigte die zweite Jahreshälfte einen ausgeprägten Trend zu mehr Shopping-Integrationen. Es gab 2012 bereits eine deutliche Bevorzugung der Google-eigenen Listings, inzwischen läuft der Shopping-Sektor ausschließlich über die eigenen Product Listing Ads (PLA).
  • Maps- und News-Integrationen zeigen keine aussagekräftigen Entwicklungen.
    Zur Jahresmitte mit positiven Wachstumswerten gemessen, fielen diese Werte gegen Jahresende wieder ab. Auch die Diversität der Suchergebnisse nimmt anscheinend ab: Während die Anzahl der Newsquellen zunächst leicht anstieg, fiel die Zahl ungefähr mit dem Release des Hummingbird Algorithmus' wieder.

Auch wenn Bilder nach wie vor die häufigste Universal-Search-Integration darstellen, ist die Tendenz insgesamt leicht fallend. Ein Grund dafür könnte mit der immer häufigeren Abwanderung der Bilder von ihrem ursprünglichen Platz zwischen den organischen Suchergebnissen in den Knowledge Graph zu tun haben. "Dort werden sie nicht mehr nur nebeneinander, sondern teilweise in verschiedenen Größen und auch übereinander angeordnet“, erklärt Tober. Dadurch sei weniger Platz vorhanden. "Auffallend ist auch, dass der größere Abwärtstrend ungefähr im Juli einsetzt, was im Zusammenhang mit dem Hummingbird-Algorithmus stehen könnte, der wiederum eng mit der Evolution des Knowledge Graphs und dem Konzept von Entitäten verknüpft ist.“

Die Analyse basiert auf Suchtreffern für mehrere Millionen Keywords auf den ersten fünf Ergebnisseiten von Google Deutschland.

Google hat auch seinen Suchalgorithmus verändert und vor einer Woche angefangen, sein Update Panda 4.0 zu veröffentlichen. Das Ziel der Panda-Updates, die seit 2011 durchgeführt werden, ist es zu verhindern, dass Webseiten mit qualitativ schlechten Inhalten in die Top-Treffer gelangen.

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