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Versicherungen im Performance-Check

Top-Anbieter haben Nachholbedarf im Mobile-Bereich Versicherungen im Performance-Check

Im Herbst beginnt für Versicherungsunternehmer die Hochsaison. Dabei startet die Suche nach passenden Anbietern meistens im Internet. Das Performance-Netzwerk Quisma hat die Suchmaschinen-Präsenz und die Webauftritte von zehn Top-Anbietern genauer untersucht. Vor allem im mobilen Bereich sieht die Untersuchung großes Optimierungspotential.

Das internationale Agenturnetzwerk Quisma hat in seinem "Performance-Check Versicherungen" analysiert, wie zehn bekannte Versicherungsanbieter in den Suchmaschinen Google und Bing aufgestellt sind. Am besten schnitten demnach die Webauftritte cosmosdirekt.de, hannoversche.de und asstel.de ab.

Für die Analyse wurden die Traffic-stärksten Keywords herangezogen und sowohl bezahlte Anzeigen als auch generische Suchergebnisse berücksichtigt. Bei der Untersuchung der bezahlten Anzeigen zeigte sich, dass sieben der untersuchten Versicherer die Keywords bereits sehr gut integrierten, die weiteren Möglichkeiten und Features könnten allerdings noch optimaler verwendet werden. Optimierbar sei besonders die Positionierung bei Bing und die mobile Präsenz bei allen Dienstleistern. Die Anbieter DEVK, Hansemerkur und DA Direkt seien bei keinem der Top10 Begriffe erschienen und wurden daher nicht berücksichtigt.

Auch bei den organischen Suchergebnissen erkennt der Performance-Check Verbesserungspotenzial. Nur wenige Anbieter sind auf den ersten Suchergebnisseiten zu finden, Vergleichsportale schneiden hier wesentlich besser ab. Verschenktes Potential entdeckte der Check zudem nach einer Analyse der Webseiten. Nur wenige Anbieter setzten Responsive Design ein, mobil optimierte Webseiten seien noch die Ausnahme. "In wettbewerbsintensiven Branchen wie dem Versicherungswesen können prominente Platzierungen in den Suchmaschinen entscheidend für den Erfolg eine Anbieters sein", stellt Christina Neuhofer von Quisma fest. Vor allem im rasant wachsenden Mobile-Bereich sollten die großen Unternehmen ihre Online-Auftritte verbessern: "Sonst wir es schwierig, die Vergleichsportale von den Premiumplätzen zu verdrängen."

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Krankenversicherer ohne Facebook

Deutsche Krankenversicherer haben darüber hinaus Nachholbedarf beim Thema Social Media, wie die Studie "Krankenkassen Online 2013" des Beratungsunternehmens Absolit zeigt. Demnach haben sieben der 28 untersuchten Kassen keine Seite auf Facebook. "Dass jede vierte Krankenkasse darauf verzichtet, für die 26 Millionen deutschen Facebook-Nutzer virtuell Präsenz zu zeigen, ist nicht zu verzeihen", kritisiert Studienautor Torsten Schwarz. Die meisten Online-Besucher haben laut Studie die Techniker Krankenkasse und AOK, gefolgt von Barmer GEK, DAK-Gesundheit und IKK classic. Diese fünf Versicherungen haben auch die meisten Mitglieder. Am aktivsten im Vergleich zur Mitgliederzahl ist dagegen die TK.

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