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Qualitätsoffensive von Google

Qualitätsoffensive von Google So rüsten Sie Ihren Auftritt für die nächsten Google-Updates

Mit seinen Aktualisierungen wirbelt Google regelmäßig die SEO-Landschaft gründlich durcheinander - wie derzeit gerade mit "Venice". Allein für dieses Jahr hat die Suchmaschine 500 Algorithmus-Updates angekündigt. Wie Sie Ihre Online-Angebote dafür rüsten, erfahren Sie hier.

Mit Googles "Panda"-Update 2011 sind Seiten mit qualitativ schlechten Inhalten drastisch abgestraft worden. Damit ist es wesentlich schwerer geworden, gute Suchergebnisse, etwa durch Linkbuildung, zu manipulieren. Um weiterhin gut gefunden werden, müssen sich Seitenbetreiber inzwischen wesentlich mehr Gedanken über die Qualität ihres Auftritts machen.

Google rät -Verantwortlichen unter anderem, sich folgende Fragen zu stellen:

Wurde der Artikel von einem Experten verfasst und zeigt inhaltliche Kompetenz? Hat die Seite doppelten Content oder Artikel, die sich inhaltlich zumindest überschneiden? Bringt die Seite einen Mehrwert im Vergleich zu anderen Seiten in der Suchergebnisliste? Würde ich selbst ein Lesezeichen auf die Seite setzen oder die Seite weiterempfehlen? Lenken übermäßig viele Werbeeinblendungen vom Hauptinhalt ab?

Marcus Tober, Geschäftsführer des Suchmaschinenspezialisten warnt Seitenbetreiber davor, sich weiterhin überwiegend auf OnSite-Optimierungen und Linkbuilding zu konzentrieren, um im Google-Ranking vorne mithalten zu können: "Die klassische Berechnung von Rankings beruhte auf Empfehlungen, sprich Links", so Tober. "Die Folge war, dass SEO Suchergebnisse quasi gezüchtet wurden. Heute achtet Google viel stärker auf User-Signals". Und das sei wesentlich schwieriger zu manipulieren.

Tober rät Webmastern und SEO-Verantwortlichen, insbesondere die folgenden Punkte zu beachten:

  • Seitenbereiche, die in punkto Seitenaufrufe, Absprungtraten und Ausstiegsseiten schlecht performen, sollten identifiziert werden. Ebenso kann es nötig sein, schlechten Content zu überarbeiten oder auszulagern.
  • Seitenbereiche oder Landingpages, die bei Google aktuell noch gut ranken, sollten in Bezug auf die Kompatibilität mit dem Update überprüft werden.
  • Das Verhältnis von echtem Content und Werbung oberhalb des Seitenumbruchs ist von großer Bedeutung. Über //browsersize.googlelabs.com bietet Google ein Tool, mit der Seiten auf unterschiedliche Browsergrößen angepasst werden können.
  • Affiliate-Feeds sind gleichzusetzen mit doppeltem Content – dieser kann vermieden werden, indem Informationen aus dem Feed durch Javascript anzeigt werden.
  • Eventuell können Templates und die Geschwindigkeit der Seite optimiert werden.
  • Stichwort Social Buttons: Die Sichtbarkeit einer Domain in Social Media ist ein wichtiger Indikator, um sich ein Bild über die Vitalität einer Domain zu machen. Diese Daten müssen allerdings im Kontext zum Wettbewerbsumfeld gesehen werden. Seiten im Finanz- oder Business-to-Business-Umfeld haben immer weniger Nutzer-Feedback als Seiten mit nutzergenerierten Inhalten oder im Fun-Bereich.
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