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Von der Customer Journey zu einer gerechten Attribution

Von der Customer Journey zu einer gerechten Attribution Onlinemarketing-Entscheidungen sind willkürlich

Von jedem Werbekanal erhalte man derzeit unterschiedliche Daten, die sich nicht direkt miteinander verbinden lassen. Der Weg des Kunden vom ersten Kontakt bis zur Conversion ist häufig lang und komplex. Deshalb sei die Betrachtung der Customer Journey wichtig, erklärt Dimitrios Haratsis von Adclear auf der Webtrekk User Conference.

Haratsis stellt die These auf: "Onlinemarketing-Entscheidungen sind heutzutage ein Akt der Willkür". Es werde kaum beachtet, welcher Kanal welche Bedeutung für eine Conversion spielt. Dafür müsse man die gesamte Customer Journey untersuchen.

Das bedeute auch den Abschied von "last cookie wins". Denn die einzelnen Kanäle sollten dann unterschiedlich attribuiert werden.

Für die Attribution gäbe es verschiedene Verteilungsmodelle. Die seien schon besser als das alte "last cookie wins"-Modell, aber würden der tatsächlichen Bedeutung nicht gerecht. Eine individuelle Attribution würde die Verteilung der Gelder gerechter machen.

Zum Beispiel könne man anhand von User-Engagement (Page Impressions) und dem Faktor Zeit die Werbekontakte unterschiedlich gewichten. Auf diese Weise könnten Unternehmen auch ihre Kampagnen besser steuern. Dafür werden aber Business Analysten in den Unternehmen benötigt, die die Kampagnen in den verschiedenen Kanälen steuern.

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