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Google bastelt an AdWords

Änderungen bei Google AdWords Erweiterungen beeinflussen die Platzierung

Google bringt Änderungen in die AdWords-Auktion. Um die Werbekunden zum Einsatz von Anzeigenerweiterungen zu bewegen, sollen Ads mit Zusatzfunktionen künftig besser platziert werden.

Die Reihenfolge der Suchanzeigen auf Googles Ergebnisseiten wird durch den so genannten Ad Rank ermittelt. Bisher beruhte diese Anzeigenreihenfolge auf einer Kalkulation basierend auf maximalem CPC-Gebot und dem Quality Score. Nun bezieht Google eine weitere Variable ein, mit der Anzeigenkunden ihre Platzierung in den gesponserten Listings beeinflussen können: Anzeigenerweiterungen und -formate.

Anzeigenerweiterungen übermitteln potenziellen Kunden Zusatzinformationen und Kontaktmöglichkeiten - so kann beispielsweise über eine Extension der Werbekunde direkt angerufen oder das stationäre Geschäft auf einer Karte angezeigt werden. Damit reichern sie nicht nur inhaltlich die Anzeige an, sondern führen tendenziell auch zu höheren Klickraten (CTR) und besserer Gesamtperformanz der Kampagnen.

Konkret bedeutet dass, das das Vorhandensein von Erweiterungen die Position der Anzeige auf der Ergebnisseite beeinflusst. Haben zwei Anzeigen das gleiche Gebot und den gleichen Qualitätsfaktor, erscheint jene Ad höher positioniert, deren Erweiterungen eine stärkere Wirkung erwarten lassen. Für die erwartete Wirkung kalkuliert Google Faktoren wie Relevanz, CTR und Hervorstechen der Erweiterungen und Formate auf der Ergebnisseite.

Die neue Ad Rank-Kalkulation betrifft zunächst Anzeigen, die auf der Google-Suche geschaltet werden. "Nach monatelangen Tests sind wir sicher, dass die Ad-Rank-Änderungen helfen, mittels der besten Kombination aus Formaten und Erweiterungen die relevantesten Ads den Nutzern auszuliefern", so Chris Roat, Staff Software Engineer, im .

Google wirbt derzeit heftig für die Erweiterungsfunktion. Vergangenen Monat hatte das Unternehmen eine Studie veröffentlicht, die den positiven Einfluss von Erweiterungen zeigt. Anfang Oktober 2013 hatte Google bei AdWords eine neue Metrik ins Spiel gebracht, die Estimated Total Conversions.

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