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Google führt Panda-Update in Deutschland ein (Foto: istock.com/sodafish)

Google führt Panda-Update in Deutschland ein Eindeutige Gewinner gibt's nicht

Seit Februar 2011 schon in den USA gestartet, kommt das Panda-Update für Googles Suchmaschine jetzt auch nach Deutschland in die meisten anderen Länder. Die Änderungen betreffen in den meisten Sprachen nur sechs bis neun Prozent der Suchanfragen. Große Gewinner gibt es nicht, aber einige Verlierer.

Das Update soll eine höhere Qualität in den Suchergebnissen sicher stellen. Dazu werden bestimmte Webangebote herabgestuft. Betroffen sind vor allem Content-Farmen und Seiten, die nur die Inhalte anderer Webseiten aggregieren. In einer ersten Analyse von Sumo stellte sich heraus, dass erwartungsgemäß Personensuchmaschinen, Meta-Jobbörsen, Preisvergleichsportale und Content-Fabriken schlechter ranken. Deutlich verloren haben demnach ciao.de, dooyoo.de, misterinfo.com, shopzilla.de sowie suite101.de. Auch Yasni und 123people hat das Update zugesetzt.

Eindeutige Gewinner lassen sich jedoch noch nicht ausmachen. Zwar würden insgesamt die hochwertigen Inhalte damit besser gerankt als Aggregatoren, doch betrifft die Änderung nur einen kleinen Teil der Suchanfragen. Während einige Angebote von den ersten Seiten im Ranking verschwinden, tauchen jedoch keine anderen einfach so aus der Versenkung auf. "Wir stellen weiterhin unsere Nutzer in den Mittelpunkt und arbeiten kontinuierlich daran, ihnen die bestmöglichen Ergebnisse zu liefern", erklärt dazu Amit Singhal von Google.

Entgegen den Erwartungen traf es nicht alle Preisvergleichsportale. So wurden idealo.de, guenstiger.de und billiger.de kaum vom Panda-Update tangiert. Die Ergebnisse entsprechen also größtenteils dem, was man nach der Einführung vom Panda in den USA erwarten konnte. Jetzt steht das Panda genannte Update in fast allen Sprachen zur Verfügung. Die Ausnahmen sind Chinesisch, Japanisch und Koreanisch.

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