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Google passt Algorithmus an Suche nach Porno-Bildern wird schwerer

Bisher war es für US-User nicht schwer, mit vermeintlich harmlosen Suchbegriffen auf pornografische Bilder zu stoßen. Doch das will Google nun ändern und hat dafür seinen Suchalgorithmus angepasst. So soll sichergestellt werden, dass Nutzer Porno-Bilder nur sehen, wenn sie gezielt danach suchen.

Nutzer in den USA haben es ab sofort schwerer, pornographische Bilder zu finden: Denn Google hat seinen Suchalgorithmus angepasst, um sicherzustellen, dass pornografische Inhalte nur dann angezeigt werden, wenn explizit danach gesucht wird.

Auch im vorgeblich ungefilterten "Safe-Search-Off"-Modus soll die Bildersuche demnach zweideutige Treffer unterdrücken – ein Grund, warum in einigen US-Foren bereits heftige Diskussionen darum entbrannt sind, ob Google mit diesem Eingriff in die Trefferliste Inhalte bewusst unterdrücke und damit in Neutralität der Ergebnisse aufgebe, so Heise.

Der Konzern erklärte dazu in einem Statement gegenüber CNet: "Wir zensieren keinerlei Inhalte für Erwachsene und wollen den Nutzern genau das zeigen, wonach sie suchen. Aber wir wollen erreichen, keine sexuell expliziten Ergebnisse zu zeigen, ohne dass ein Nutzer speziell nach ihnen gesucht hat".

Google betonte außerdem, nun müsse eben etwas deutlicher nach pornografischen Inhalten gesucht werden - was bei der Websuche schon lange der Fall sei, habe man jetzt auch in der Bildersuche umgesetzt. In Foren kursieren derweilen längst Tipps, wie sich Pornografie-Suchende behelfen können. So zeige die Bildersuche auf die Anfrage "boobs" hin etwa keine pornografischen Fotos mehr, auf "bare boobs" hingegen schon.

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