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AdWords-Studie Suchanzeigen müssen zum Standort passen

Shutterstock.com/Vadim Georgiev
Shutterstock.com/Vadim Georgiev

Vier Fünftel der Verbraucher wünschen sich Suchanzeigen, die auf ihren Aufenthaltsort zugeschnitten sind und Stadt, Postleitzahl oder Umgebung berücksichtigen.

In einer aktuellen Studie nimmt Google das lokale Suchverhalten von Nutzern unter die Lupe. Ipsos MediaCT und Purchased haben für den Konzern mehr als 5.000 Verbraucher kontaktiert, die Online-Fragebögen ausfüllten oder ihre Smartphone- und Mobile Shopping-Aktivitäten in einem Log festhielten. Das Ergebnis: Nutzer wollen Suchanzeigen, die zu ihrem Aufenthaltsort passen. Wer zum Beispiel nach einer Autovermietung sucht, möchte Werbung für Angebote in seiner Nähe präsentiert bekommen.

Fast drei Viertel der Befragten (72 Prozent), die lokale Informationen via Smartphone abfragten, besuchten danach stationäre Geschäfte in einem Umkreis von acht Kilometern. Die lokale Suche via Smartphone findet übrigens nicht nur von unterwegs statt. Mehr als die Hälfte (53 Prozent) waren während einer ortsbezogenen Suche übers Smartphone von zu Hause, 51 Prozent unterwegs und 41 Prozent in Einkaufszentren. Über stationäre Computern und Tablets wird von zu Hause (76 Prozent), am Arbeitsplatz (24 Prozent) und in Hotels und Motels (18 Prozent) nach ortsbezogenen Informationen gesucht.

Anrufmöglichkeit und Adressinformationen werden von Nutzern als besonders wichtig empfunden

Google.com

Mehr als 60 Prozent der Studienteilnehmer gaben an, auf Anzeigen mit Adress- oder Anfahrtsangaben sowie Click-to-Call-Button reagiert zu haben - und empfanden diese Informationen als besonders wichtig.

Ende April 2014 erweiterte Google sein AdWords-Programm übrigens mit App-Download-Ads. Im Februar 2014 launchte das Unternehmen das flexible Konversions-Tracking, mit denen die Werbekunden die Wertigkeit ihrer Klicks selber festlegen und zählen können.

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