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FTC-Urteil gegen Google

FTC-Urteil gegen Google Strafe wegen Privatsphärenvergehen

Nun hat es doch noch einige Monate gedauert, bis die Strafe für Googles Umgehen der Privatsphäreeinstellungen von Safari-Nutzern von einem kalifornischen Gericht bestätigt wurde. Für den Internetkonzern wird eine Strafe von 22,5 Millionen US-Dollar fällig.

Am Freitagabend bestätigte eine Richterin in San Francisco die bereits vor Monaten von Google mit der Federal Trade Commission ausgehandelte Strafsumme. Demnach muss Google 22,5 Millionen US-Dollar Strafe zahlen. Forderungen von Seiten der Verbraucherschutzverbände, eine höhere Strafe zu verhängen, wurden abgelehnt.

In der Verhandlung in Kalifornien ging es nun erneut um die Strafhöhe, nachdem Verbraucherschützer moniert hatten, dass die Strafsumme von 22,5 Millionen US-Dollar angesichts 190 Millionen Safari-Nutzer zu niedrig angesetzt sei. Die zuständige Richterin jedoch hielt die ausgehandelte Summe für "fair, adäquat und angemessen", so die Presseagentur Associated Press.

Hintergrund der jetzigen Anhörung war die Abmachung, die Google bereits im Juli 2012 mit der FTC ausgehandelt hatte. Dabei war es um den Vorwurf gegangen, Google habe die Sicherheitseinstellungen von Nutzern verletzt, die über den Apple-Browser Safari surfen und diesen Cookies auf den Computer geschmuggelt. Der Internetkonzern und die Handelskommission hatten sich damals bereits über die Höhe der Strafe geeinigt.

Das unauthorisierte Setzen von Cookies bei Safari-Nutzern war im Februar 2012 bekannt geworden und bei der FTC angezeigt worden. Im Juli 2012 hatten sich die FTC und Google auf eine Strafe von 22 Millionen US-Dollar geeinigt.

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