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Anzeigenformate Keine Pop-Unders mit Google

shutterstock.com/GongTo
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Google ändert seine Anzeigenregelungen: Das Unternehmen will keine Anzeigen auf Seiten schalten, die so genannte Pop-under-Anzeigen erlauben.

Mit seinen aktualisierten Anzeigenregelungen dürfte Google diesmal Nutzer glücklich machen. Das Unternehmen spricht sich jetzt in seinem AdSense-Blog gegen Pop-under-Anzeigen aus, bei denen die Ads unter dem aktuellen Fenster laden und erst sichtbar werden, wenn die Nutzer den Browser kleiner ziehen. "Wir glauben nicht, dass diese Ads ein gutes Nutzungserlebnis erlauben. Daher sind sie nicht als Google Ads geeignet", erklärt John Brown, Head of Publisher Policy Communications, Google, die Regelung.

Die Änderung bedeutet nicht nur, dass Google solche Pop-unders in Zukunft nicht mehr einblenden wird, sondern auch, dass externe Webseiten, die sich auf Pop-unders verlassen, keine Google-Ads ausliefern werden. Auch Pop-ups hat Google ins Visier genommen und stellt die Auslieferung von seinen Ads auf Seiten mit Pop-ups ein.

Ein gesundes Anzeigen-Ökosystem

Mit den veränderten Regeln will Google die externen Publisher animieren, nutzerunfreundliche Werbeformate auf ihren Seiten nicht mehr einzublenden. Google hat erkannt, dass für ein "gesundes Anzeigen-Ökosystem, von dem sowohl Publisher als auch Advertiser profitieren" ein positives Nutzererlebnis unerlässlich ist.

Bereits im vergangenen Jahr hatte Google einen Vorstoß gemacht, störende Pop-up-Werbung auf mobilen Geräten zu beseitigen.

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