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Android-Chef Andy Rubin über Google Shops Keine Pläne für eigene Retail Stores

Dementi von Andy Rubin: Wie der Android-Chef auf dem Mobile World Congress in Barcelona bekannt gab, wird Google in nächster Zeit keine eigenen Shops eröffnen. Damit wies Rubin amerikanische Medienberichte zurück, wonach Google Einzelhandelsfilialen in den USA nach dem Vorbild der Apple Store plant.

Seit längerem schon konzentriert sich Google nicht mehr nur auf Internetangebote und -Apps. Der Internetriese bringt seit Jahren in Zusammenarbeit mit verschiedenen Herstellern auch Hardware- und Technikprodukte auf den Markt. Daher lag der Gedanke, eigene Filialen nach dem Vorbild von Apple zu eröffnen, nahe.

Doch wie Andy Rubin, Entwickler des Smartphone-Betriebssystems Android, nun auf dem Mobile World Congress in Barcelona bekannt gab, wird Google entgegen verschiedener Medienberichte in nächster Zeit keine eigenen Shops in den USA eröffnen.

Nach Rubin würden lokale Geschäfte für Google derzeit auch keinen Sinn ergeben, da das Unternehmen das "komplette Gegenteil" verkörpert und den Verkauf von Geräten über das Web bevorzugt. Google erklärte, dass die Nutzer die Produkte heute nicht mehr vor dem Kauf "anfassen" müssen und sie diese eher online bestellen als in Geschäften mitnehmen würden.

Ob das Dementi von Rubin Google Shops nur für dieses Jahr oder ganz grundsätzlich ausschließt, ist nicht bekannt. Wie der Google Watch Blog erklärt, wäre es auch möglich, dass Googles eigene Hardware-Pläne noch in den Kinderschuhen stecken und man der Meinung ist, noch nicht genügend Produkte im Angebot zu haben, für die es sich lohnt eigene Stores zu eröffnen. So ist beispielsweise Googles Nexus-Programm laut Rubin "noch ganz am Anfang" und nicht reif für die Präsentation.

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