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Google auf Tablet

AMP dreht auf Neue Anzeigenformate für Google AMP

Shutterstock.com/Bloom Design
Shutterstock.com/Bloom Design

Mit der wachsenden Reichweite besteht bei Googles Projekt für schnell ladende mobile Seiten auch der Bedarf nach weiteren Anzeigentypen. Hinzukommen sollen drei neue Formate.

AMP ist Googles Antwort auf Facebooks schnell ladende Instant Articles-Seiten. Daran sind natürlich vor allem Publisher interessiert - und diese dürften sich über Googles aktuelle Ankündigung am meisten freuen: Der Internetriese will in Kürze drei neue Anzeigenformate für AMP freigeben.

Bei den neuen Anzeigentypen handelt es sich um Sticky Ads, die mehr Viewability bei uneingeschränktem Nutzererlebnis bieten sollen, sowie Flying Carpet Ads und schnell ladende AMP Ads für AMP-Seiten.  

Letztere dürften aus Nutzersicht die am wenigsten störenden Anzeigen sein: Geschrieben in AMP-Code, laden diese so schnell wie der AMP-Beitrag selbst und verzögern so nicht das Nutzererlebnis. Bei den Sticky-Anzeigen handelt es sich um Ads, die am oberen oder unteren Ende der Seite “festgetackert” sind und sich also nicht mitbewegen, wenn die Nutzer beim Lesen durch den Artikel scrollen.

Mit den Flying Carpet Ads dagegen dürfte Google die User weniger erfreuen. Diese flexiblen Anzeigentypen passen sich dem Scrollen der Nutzer an und legen sich über das Leseerlebnis. Hier sollen sich aber auch Bilder und andere Inhalte einfügen lassen, die nicht aus dem Werbebereich stammen müssen.

Laut einem Blogpost werden die AMP-Anzeigen dank besserer Viewability und höherer CTRs bisher gut von Werbekunden angenommen. Die Erweiterung der verfügbaren Anzeigenformate dürfte diese Werbemöglichkeit weiter anschieben.

Das AMP-Projekt war Ende Februar 2016 an den Start gegangen.

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