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Einbindung von Google Maps wird kostenpflichtig

Einbindung von Google Maps wird kostenpflichtig Die Mehrheit zahlt nicht

Google macht die Einbindung von Maps auf gewerblichen Seiten ab 25.000 Abrufen pro Tag kostenpflichtig. Die Mehrheit der internetworld.de-Leser lässt das kalt.

Nur 17 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, künftig für Google Maps zu zahlen. Mehr als ein Drittel (37 Prozent) wollen unter 25.000 Seitenabrufen bleiben, 31 Prozent wollen auf kostenfreie Alternativen ausweichen. Ohnehin Google-Maps-freie Webseiten haben weitere 15 Prozent der internetworld.de-Leser. An der Umfrage nahmen 239 Personen teil.

Angekündigt hatte Google diesen Schritt bereits im April 2011, jetzt gab der Konzern Details bekannt. Bei bis 25.000 Seitenabrufen pro Tag ist die Nutzung der Schnittstelle kostenlos, gezählt wird, sobald User eine Seite besuchen, auf der eine Karte integriert ist. Bei besonderen Karten kann die Bezahlgrenze auch schon bei 2.500 Abrufen pro Tag liegen. Tausend weitere Abrufe kosten ab kommendem Jahr dann zwischen vier und acht US-Dollar.

Eine Alternative dazu ist der Erwerb einer Premier-Lizenz ab 10.000 US-Dollar im Jahr - technische Unterstützung inklusive. Damit Webseitenbetreiber wissen, ob sie über der Bezahlgrenze liegen, wird Google die Maps-Schnittstelle in Kürze zur API-Konsole hinzufügen. Hart trifft die Beschränkung auch Entwickler, die Google Maps als Basis für sogenannte Mashups benutzen, bei denen verschiedene Dienst kombiniert eine neue Anwendung ergeben.

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