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Webanalyse-Tool Piwik erscheint in Version 1.0

Webanalyse-Tool Piwik erscheint in Version 1.0 Konkurrenz für Google Analytics

Das Webanalyse-Tool Piwik ist ab sofort in der ersten finalen Version 1.0 verfügbar. Anders als bei dem ebenfalls kostenlosen Google Analytics muss Piwik auf dem eigenen Server installiert werden und liefert dann Echtzeitberichte über die Webseitenbesucher.

Das als Open-Source-Projekt entwickelte Web-Analytics-Werkzeug bietet gegenüber Googles Analyselösung den Vorteil, dass die gesammelten Daten auf dem eigenen Server gespeichert werden und damit bei dem Betreiber bleiben. Die Software soll sich in wenigen Minuten installieren lassen. Anschließend muss wie bei Google Analytics ein Javascript-Aufruf eingebunden werden. Dazu gibt es für viele verbreitete Content-Management-, Shop- und Blogsysteme wie Joomla, Typo3, Drupal, Wordpress, Magento oder Prestashop entsprechende Plugins, die die Einbindung erleichtern.

Piwik lässt sich so konfigurieren, dass die erfassten IP-Adressen nur maskiert und damit datenschutzkonform erfasst werden. Zudem lassen sich damit auch jene Webseitenbesucher erkennen, die das Opt-Out-Browser-Plug-in von Google Analytics installiert haben.

Einblick in die Analysen und Daten erhält der Seitenbetreiber über das Piwik-Backend. Alternativ gibt es von Dritten bereits Apps für Android-Smartphones und Apples iPhone oder eine auf Adobes Air basierende Desktop-Anwendung. Eine originäre Mobile-App für Piwik befindet sich derzeit in der Entwicklung.

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