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Preview Googles Android 8.0 im ersten Praxistest

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Die erste Entwicklerversion von "Android O" steht bereits zur Verfügung. Wir haben sie auf ein Nexus 6P aufgespielt und mit dem aktuellen Android Nougat verglichen.

Google hat letzte Woche die erste Entwicklervorschau von Android O (8.0) veröffentlicht. Wir haben diese bereits auf ein Nexus 6P aufgespielt und zeigt, welche Veränderungen es im Vergleich zur aktuellen Version "Nougat" gibt.

Auf den ersten Blick gleicht die Oberfläche von Android O stark dem Vorgängerbetriebssystem. Man erkennt zunächst fast keine Unterschiede. Die Navigations- und Statusleiste sind praktisch unverändert - der Pixel-Launcher mit dem Google-Assistent steht aber auch in Android O auf dem Nexus 6P noch nicht zur Verfügung.

Was gleich auffällt: Die obere Statusleiste ist ein wenig anders, man erhält mehr Informationen auf einen Blick. Zum Beispiel ist die Akkuanzeige in Prozentangaben gleich fix am oberen Bereich angeheftet. Die Hauptunterschiede machen sich jedoch in den Einstellungen bemerkbar: Diese kommen mit Android O wesentlich aufgeräumter daher.

Die wichtigsten Menüpunkte der Systemeinstellungen sind allgemein besser gruppiert - beispielsweise die Menüpunkte für WLAN, NFC und Mobilfunkanbindung, die man nun unter dem Hauptpunkt Netzwerk und Internet findet.

Noch nicht funktional verfügbar auf dem Nexus 6P war der neue Bild-in-Bild-Modus, der mehr Multitasking auf Android-Ebene hievt, um beispielsweise sich abspielende Videos in einem kleineren Fenster anzuzeigen. Überhaupt tüftelt Google im Moment noch stark an der Optimierung der Hintergrundprozesse, die sich aber im Moment noch nicht speziell auf die Akkulaufzeit auswirken.

Fazit

Für Endverbraucher lohnt sich Android O im Moment noch nicht. Und doch kann man schon langsam erkennen, in welche Richtung es geht. Google will die Systemeinstellungen besser zusammenführen und das Nutzererlebnis mit mehr Benachrichtigungsfunktionen zusätzlich verbessern. Die Schnittstellen (APIs) für den Bild-in-Bild-Modus und weitere Funktionen sind nun geöffnet, damit die Entwickler damit beginnen können, ihre Apps entsprechend zu optimieren.

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